Endlich im Bett. Alles dreht sich. Wenn nicht um Weblogs und die re:publica - dann um mich drumrum. Hoffentlich geht das mit dem Filmevorführen nacher mittags glatt!?

Ps: eben auf dem Fest war da doch glatt eine in der Kloschlange, die darauf, ob sie auch was mit Kunst machen würde, antwortete, sie sei Kassiererin bei Plus. Das wäre schön für Plus, nehme ich ihr aber nicht ab. Wollte sie wissen warum. Hab ich ihr gesagt, dass ich Scheissjobs kenne, dass ich den sozialen Charakter ihres Versuch zu schätzen wüsste, sie würd jetzt aber nur auf blödes Kloschlangentheater machen. Kenn ich auch schon: Grüne (hinter den Ohren). Werdet erwachsen, ihr Studentinnen. Mit Vorurteilen spielt man nicht!
 




Ausstellungseroeffnung http://www.urban-interface.net


bin ich auf Foto zu sehn?
 






F reading pattern eyetracking - mehr
 




"Software ist ein Kommunikationsproblem"
 






... ist bei den doch recht häufig auftretenden Fehlermeldung das Testbild mit dem süßen Kätzchen. Ansonsten bin ich mir noch nicht so sicher, wofür twittern eigentlich zu gebrauchen ist, ausser für so Live-Kommentare aufs Handy während so Versammlungen wie der re:publica.
 





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... live, dass ich ihn nicht gefunden habe und jetzt dann doch (hier). Der erste Eindruck: etwas dröge Veranstaltung. Vortrag über Blogethik. Da beisst sich die Katze in Schwanz. Zum Glück bin ich kostelos reingekommen. Als ich kam, war Kasse schon zu.

[Edit] Diese Sun-Tastatur an den Terminals nervt! Eben der Vortrag über freie Filme im Netz von Meike. Nicht viel Neues für mich, aber vielleicht muss ich da nochmal mit ihr drüber reden und wir könnten das in meiner Veranstaltung im Herbst vertiefen. Diese trockenen Powerpoint-Referate könnten doch irgendwie alle ein bisschen mehr Schatten und Verläufe vertragen.

Insgesamt aber schön hier, nicht so richtig nerdig. Mehr so spiessig-engagiert. Nehemn sich halt alle immer so wichtig. Kein Vortrag über Relevanz von Weblogs. Ich find das hier alles viel zu wenig radikal. W-Lan gibts, aber scheinbar zu wenig Steckdosen. Michi hat auch schon gesucht.

Blablabla - und so rauscht es selbstreferenziell weiter von der re:publica.
 








Ob man sich für diese re:publica noch schnell am Automaten Visitenkarten mit der Blogadresse ausdrucken lassen sollte? Scheint ja eher so ein wichtiges fast schon Business-Ding zu sein, so wie die sich alle freuen und schon ganz aufgeregt sind. Ich glaube, ich verkleide mich als Printjournalist, hihi.
 






Was in System-Kinobetrieben schon lange Gang und Gebe ist, gibt’s bei uns erst seit Neustem: Überwachungskameras in den Kinos zur Kontrolle der Vorstellungen. Wer erkennt die Filme?

Da haben dann doch immerhin drei ernst zu nehmende BloggerInnen meinen letzten Filmvorführ-Report kommentiert, was mich natürlich sehr freut und Grund genug ist, hier mal eine Serie über meinen Nebenjob als Filmvorführer zu probieren. Das Kind hat noch nicht wirklich einen Namen, aber in Anlehnung an Oswald Kolles Aufklärungsfilme halte ich „Irgendwas-mit-drei-Silben -Report“ zunächst für vollkommen ausreichend.

Ostermontag war auch Feiertag, aber das Publikum im Gegensatz zu Ostersonntag keine Memmen, sondern gutes, kenntnisreiches Kinopublikum mit hervorragendem Geschmack und guter Erziehung. Kein Gemurre, trotz einiger Ärgerlichkeiten (eine Beschwerde kam dann eben per E-Mail), die jedoch durch Ausfall des Hauptfilmvorführers und Personaldispo begründet war (das Schöne ist, alles verzahnt sich im Kinobetrieb, wodurch ich eines meiner Lieblingshobbies quasi zum Beruf machen konnte: Niemals Schuld haben. Aber egal.). 18 Uhr sollte ein Stummfilm aktweise gezeigt werden. Das heisst, die einzelnen Rollen werden nicht zu einer großen Rolle zusammengeklebt, wie sonst üblich, sondern eigentlich aus dem Karton vorgeführt, wobei nach jeder Rolle manuell von einem Projektor auf den anderen überblendet werden muss (das kommt gern bei Archivkopien vor, weil die mit besonderer Vorsicht und so... ). Vom Chef gibt’s die Anweisung, dass das nur die beiden Hauptfilmvorführer machen dürfen. Der der eingeteilt war, sollte aber laut Dispo 18:45 gehen und ich 18:30 kommen – und weil ich wusste, dass der dann auch knallhart geht, hatte ich den Vorschlag, dass ich das dann doch besser gleich ganz machen könnte. Habe ich mir am Vorabend also noch die einzelnen Rollen auf Anfang gespult, Überblendzeichen gecheckt und alles schön ordentlich abspielbereit in eine sichere Ecke gestapelt. Bin rechtzeitig 17:30 da gewesen, habe die Stummfilmobjektive und die Stummfilmmaske am Projektor eingebaut. Das tolle am Stummfilm ist ja: er hat keine Tonspur. Normalerweise erkennt man an der Tonspur, wie der Film einzulegen ist, damit der Film nicht seitenverkehrt projiziert wird. Aber auch die Hürde habe ich mit der Eselsbrücke „Schicht zum Licht“ überwinden können. War dann auch alles super. Klavierspieler hat Musik gemacht, ich den Film gezeigt und alle Aktwechsel glatt vollzogen. Wir waren ein Team - im Rhythmus der Geschwindigkeit ein Gleichklang von Filmtechnik, Stummfilmmusiker und Kinopublikum – wenn der Funkverkehr nicht wär. Die Überblendung zum letzten Akt hatte ich verpasst, weil es auf der Funke gleichzeitig eine Diskussion über die Filmkopie der nächsten Vorstellung gab. Der Trick beim Überblenden ist, sich zu konzentrieren und auf die Überblendzeichen zu achten (meistens so Löcher oben rechts im Filmbild). Konzentrieren! Nicht auf die Filmhandlung achten, auf nichts um einen rum, nur auf die Ecke oben rechts. Wenn dann aber im Ohr Probleme mit dem Auffinden des nächstens Films plärren (und das geht mich ja direkt auch was an), war ich einen kurzen Moment unkonzentriert: plötzlich Schwarzbild, Schrift „Ende Akt 7“, Flackern, Schwarz, Licht, aus. Bis so ein Projektor auf die Bildlaufgeschwindigkeit von 24 Bildern in der Sekunde kommt braucht der so zwischen 3 und 5 Sekunden. In der Situation eine Ewigkeit, bis der letzte Akt begann. Der Musiker hat bloss ein paar Takte improvisiert. Tut mir Leid, Publikum!

Das Problem mit der darauf folgenden Kopie war dann, dass die eigentliche 35mm Archivkopie bei einer vorherigen Aufführung qualitativ so schlecht auffiel, dass jetzt entschieden war, den Film von DVD zu zeigen. Die DVD, die dann aber im Filmlager war, machte einen etwas dubiosen Eindruck: Chinesisches Cover, billig hergestellt... War dann auch so: Im Programm steht OmdtU (Original mit deutschen Untertiteln) – die DVD-Programmierung gibt aber nur chinesische und englische Untertitel her. Der Tonpegel auf der DVD war so mies, dass ich den Kinoton ganz aufdrehen musste (wodurch das Rauschen lauter wurde). Und am Ende des Films brach die Szene sehr abrupt ab, ohne „Ende“ oder dergleichen. Sah mir ganz nach „im Internet bestellt“ aus. Betriebsleitung hatte natürlich schon Feierabend, muss man dann selber ausbaden. Sowas würde mich als Kinogänger auch maßlos ärgern.

Alle anderen Vorstellungen liefen ohne Sorgen. Es war fast sogar etwas langweilig gegen Mitternacht (wo das Foto oben entstanden ist). Die Wetten zwischen meinen Kollegen und mir standen 3:1, dass der Spätfilm „Good Fellas“ nicht gezeigt wird, weil keiner kommt. Ich hab gewonnen, es kamen Leute: eine vermutlich studentische Prenzl’bergerin mit ihren Osterbesuch-Eltern, eine Gruppe Backfische und noch so andere Singles. Eigentlich interessant, handelt es sich doch bei dem Film um eher so ne coole Nummer mit Mafia und heftig Kokain und so. Ostermontag und Cineasten eben...

Musste am Dienstag sehr lange Ausschlafen, um das Osterwochenende im Kino hinter mir zu lassen. Wenn alles glatt läuft mit der Personaldispo, bin ich erst Freitag wieder dran.

Ja holla, und da oben! Wer erkennt die Filme auf dem Foto? Kleiner Tipp: das eine ist die Medienkunst-Dauerausstellung „No Input“
 






Nur nochmal als nachträglichen Ostergruß. Gelle, gehört sich so?
 




Ich komme gerade von der Ostersonntagsschicht im Kino und hege ernsthaft den Gedanken, vielleicht ein Filmvorführer-Blog anzufangen. Ähnlich wie der gute, alte Shopblogger, oder so. Zu berichten gäbe es auf jeden Fall genug! Und es würde sicher auch zur Aufklärung der Wissenslücken beim Kinopublikum beitragen.

So ein richtig schönes Cooperate Weblog vom Kino - für die Kinobesucher, mit den Kinobesuchern. Wär doch super! Aber ich glaub, mein Chef würd das nich so gut finden. Der hat das noch nicht so mit dem Web 2.0 - der versteht noch nicht (glaub ich) so richtig den Unterschied zwischen Visits und Klicks. Auch im übertragenden Sinne. Aber gut, muss ja nicht jeder wissen. Daher, besser psssst!

Wobei wir ja schon wieder schön beim Thema sind: Wenn Leute über Sachen reden, über die sie keine Ahnung haben. Nicht schlimm. Man kann ja nicht immer über alles Ahnung haben. Schlimm ist aber, so zu tun als ob und dann auch noch davon überzeugt zu sein. Was ja an sich eh die Eigenart der meisten Weblogger ist (you know the deal).

Heute war diese Feiertagskinoklientel da, die scheinbar ähnliche Verhaltensmuster an den Tag legen, wie die Mittwochsmemmen (prinzipielle Kinotagsbesucher): Jeder ausgegebene Cent soll sich bitteschön lohnen, da darf nicht schlusig projeziert werden, da muss man sich beschweren. Selbstsicher und hat man noch so wenig Kinoroutine. Schon bei der Werbung. Sicher, so eine Kinokarte ist meist nicht billig zu haben und ich kann es als Kinogänger durchaus verstehen, dass es Gründe geben kann, sich über "hinrverbrannte Filmvorführer" aufzuregen, der diese Bezeichnung auch gar nicht verdient hätte. Problem ist nur: Wär bequem im Sessel sitzt und nicht über Arbeitsabläufe, Technik und dergleichen bescheid weiss, sollte nicht laut "Schärfe, Schärfe" rufen - das hört man nämlich nie im Bildwerferraum - ist viel zu laut da. Und man will das perfekte Kinovergnügen. Doch ist es leider bei Weitem nicht so, dass hinter jedem vorhandenen Kinosaal jeweils ein Filmvorführer sitzt, der nur dafür da ist, diesen einen Film zu zeigen und 2 Stunden an den Projektoren sitzt und sonst nichts betriebswichtiges zu erledigen hat, als sich den Film quasi mit anzusehen. Das ist vielleicht im nostalgisch-romantischem "Cinema Paradiso" so, aber hey, das Leben ist kein Ponyhof. Glaubt mir, wenn einer eine sorgenfreie Filmvorführung haben will, dann ist es der Filmvorführer!

Heute sah das folgendermaßen aus. Eigentlich keine Panne, keine Fehler, keine Verspätungen, scharfe Bilder und korrekte Projektion. Trotzdem unwilliges Publikum:

- Wir zeigen 10 Minuten vor eigentlichem Programmstart so eine DVD-Werbung mit Veranstaltungshinweisen im Haus - weil gleichzeitig Einlass ist natürlich mit Saallicht, von der Geschäftsleitung so bestimmt. Kommt doch glatt der Funkspruch von der Kasse, das Publikum sei verwirrt, dass das Licht noch an sei, wo doch der Film schon läuft. ??? Das war 5 Minuten vor eigentlichem Programmstart!

- Dann in einer anderen Vorführung: die kommerzielle Werbung, wird in so ziemlich jedem Kino etwas leiser gespielt, als der Hauptfilm. Is so - Werbung wäre sonst zu laut. Beschwert sich einer noch während der Werbung, der Ton sei zu leise. Das jedoch kann man erst behaupten, wenn der Hauptfilm gestartet ist, nämlich dann erst wird manuell, subjektiv per Saal-Lauschcheck die Lautstärke auf "Dialogverständlichkeit" eingestellt.

- In einer anderen Vorstellung, einige Sekunden nach Filmstart wollte ich gerade raus dem Bildwerferraum den Ton checken gehen, stand da schon eine Lady und meinte, der Ton sei "übersteuert". War er natürlich nicht, weil ein Kino ist kein Tonstudio. War nur ein bißchen zu laut, und das war ich ja gerade im Begriff zu korrigieren.

- Dann war heute auch der "Kasch nicht richtig" und "der Projektor müsste irgendwie neu eingestellt werden" - an einer Koppelstelle im Film war einem meiner Kollegen bei der Vorbereitung des Films der Bildstrich verrutscht. Das kann passieren, ist ärgerlich für alle Beteilgten (Publikum aus der Immersion gerissen - Filmvorführer darf spät in der Nacht noch den Bildstrichfehler suchen und korrigieren), hat aber mit dem Kasch nichts zu tun. Der Kasch sind die schwarzen, verstellbaren Ränder an der Leinwand - und wenn die erstmal für den Film eingestellt sind, verändet sich da nur noch was, wenn man da mutwillig dran rumruckelt.

- Genau so mit dem alten Schwarzweiss-Film von 1943 heute, der von DVD abgespielt wurde. Kam jemand raus, der Film würde wackeln. Das ist manchmal so bei der Videoabtastung von alten Filmkopien, dass das nicht so glatt läuft, wie eine Computeranimation. Sicher, auf dem kleinen Fernseher zu Hause sieht man das dann nicht so, bei 'ner ordentlichen Leinwand schon. Aber das ist dann so, das kann man nicht korrigieren, denn eine DVD kann höchstens haken, aber nicht wackeln. Alte wie neue Filmkopien wackeln immer leicht. Wäre sonst nicht Film.

- Was war noch? Ach ja, kommt so ein Paar glatt 10 Minuten zu spät zum Programmstart, ist natürlich schon losgegangen der Hauptfilm, denn 20 Minuten Werbung gibt's nur im Cinemaxx. Kommen wieder raus und meinen, es sei "nur noch was in der ersten Reihe frei" (was so nicht gestimmt hat) und machen voll den Nerv deswegen.

Hat nur noch der Klassiker gefehlt: Brille vergessen und Bildschärfe einfordernd... Waren aber auch nette Leute da heute, die die einwandfreie Projektion stillschweigend, aber sicher wohlwollend hingenommen haben. Und noch ein Tipp: Visuelle Kommunikation! Auch wenn man den Filmvorführer vielleicht zu erkennen glaubt durch die Glasscheibe zum Projetionsraum. Er hört hinter der Scheibe rein gar nichts aus dem Saal und meist sind die Projektoren auch zu laut, dass man das Klopfen an der Bildwerferraumtür nicht hört. Lichtzeichen und große Gesten könnten jedoch eventuell die Aufmerksamkeit des Technikers (der meist mit Technik eigentlich gar nichts am Hut hat) erhellen.

Damit verbleibe ich mal erstmal mit einem dreifachen "Allzeit gut Licht!" und überleg mir mal noch, ob das wirklich so eine gute Idee war mit dem Filmvorführer Blog. Publikumsbeschimpfung hat noch nie so richtig gefruchtet, oder?

PS: Ich bin beim groben Googeln nur auf Blogger gestoßen, die laut tönend und unfreiwillig komisch ihre Unwissenheit über Kinobetriebe vor sich her tragen. Kennt jemand vielleicht Filmvorführer Weblogs - ausser achteinhalb, der Rundum-Filmliebhaber zu sein scheint und u.a. auch vorführt.
 





Ostersamstag im Mauerpark. Open Air Disko, Techno und blauer Himmel. Zwei Stunden vor Arbeit versucht, mal nachzudenken, nicht immer grundgenervt zu sein. Man muss das alles mal entschleunigen. Atmen. Aber nein, zu viel Stadt und Volk.
 




:::: gesehen am 6.4.07 auf vox

USA 2001, Regie: Frank Darabont, Mit: Jim Carrey, Martin Landau, Laurie Holden, u.a.



In den 50er Jahren gerät der B-Movie-Autor Peter Appleton in den Strudel der Kommunistenhatz von Senator McCarthy. Sein bislang angenehmes Leben bröselt völlig auseinander. Durch einen Autounfall verliehrt wird er bewußtlos und als er am Strand des Küstenortes Lawson gefunden wird, kann er sich an rein gar nichts erinnern. So hält man den Mann mit Gedächtnisverlust wegen seiner enormen Ähnlichkeit bald für den seit dem Krieg vermissten Sohn des örtlichen Kinobetreibers Harry Trimble. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten fügt sich Peter bald in die Rolle und baut mit seinem "Vater" das heruntergekommene Kino wieder auf. Als jedoch einer seiner Filme dort gespielt wird, fällt es Peter wie Schuppen von den Augen: Auf einem der Filmplakate steht sein Name - ganz unten, ganz klein - als Drehbuchautor. Figur ist also noch ein Stück weiter in der Filmindustrie-Nahungkette nach unten gerutscht. Die Autoren haben es schon schwer, den Filmvorführer beissen die Hunde... (nur so'n Gedanke zum Film, der mir dann später im Kinojob nochmal in Kopf kam. Egal.)

Stephen King-Spezialist Frank Darabont taucht in die Welt der 50er Jahre, zeigt eine Hauptfigur, die zunächst durch Oberflächlichkeit auffällt, aber durch das erlittene Schicksal zu einem Menschen mit Idealen wird. In hübscher Hollywood-Bildersprache und mit einem verhältnismäßig ernsthaften Jim Carrey in der Hauptrolle zeichnet Darabont ein nostalgisches Kleinstadtidyll. Früher hätte ich mich über den Film geärgert, weil so offensichtlich emotional-manipulativ und trotzdem/gerade deswegen wirksam. Heute wird das von mir aus nicht mehr so heiss gegessen.


 




:::: gesehen am 5.4.07 auf ZDF

USA, Frankreich 1987, Regie: Roman Polanski, Mit: Harrison Ford, Betty Buckley, Emmanuelle Seigner, u.a.



Zweimal habe ich den Film bereits gesehen gehabt, aber immer erst ab der Dach-Koffer-Szene - leider nie von Anfang. Nach der ziemlich ärgerlichen Sendung auf n-tv über ob das Web 2.0 die Nutzer verblöden würde, kam mir dann der Film noch zufällig über den Schirm. Zum Glück, sonst hätte ich sicher mich noch mehr über n-tv aufgeregt (und die merkwürdigen Leute, die da Mails mit noch merkwürdigeren Meinungen in die Sendung schicken)

Zum Film: Zusammen mit seiner Frau reist ein amerikanischer Chirurg zu einem medizinischen Kongress nach Paris. Kurz nach der Ankunft in einem Luxushotel bemerken sie, dass einer der Koffer vertauscht wurde. Wenig später ist auch seine Frau spurlos verschwunden. Entschlossen macht sich der smarte Chirurg in fremder Umgebung auf die Suche nach der Entführten und lernt dabei die ebenso mysteriöse wie attraktive Französin kennen, die offenbar mehr weiss, als sie zugibt. Mit Verweisen auf Hitchcocks Suspence-Dramaturgie inszenierte der Schlawiner Roman Polanski diesen spannenden, detailreichen und auch ironischen Thriller.

Ab der Dachszene bin ich langsam eingeschlafen.


 






>>> reload drücken!


(hier her weggenommen: http://www.cinemastrikesback.com)
 








::: gesehen am 3.4.07 auf Kabel1

USA 1996 - Regie: Cameron Crowe - mit Tom Cruise, Renée Zellweger, u.a.



Geldgeiler Sporttalente-Manager Tom Cruise erlebt einen Erdrutsch in seiner Karriere, alle seine Kunden wechseln zum Rivalen nur ein B-Sportstar bleibt ihm, um noch einmal von vorne anzufangen. Mit an seiner Seite eine huschige Buchhalterin und alleinerziehende Mutter, die sich nichts dringlicher wünscht, als eine funktionierende Beziehung. Klar - Romantische Komödie und alles, was man erwartet. Was mich aber gehookt hatte: am Anfang Tom Cruise als Verliehrer - irgendwie qua Persona unrealistisch, dadurch V-Effekt und Brechung.

Als der Tom Cruise dann langsam wieder zum Gewinner wurde, bin ich eingeschlafen. Das kennt man ja. Es wurde dann später noch ein zweiter Film geschaut, den ich ganz verschlafen habe - nur bei den Kußszenen soll ich ab und an Laut gegeben haben.


 




So, ein wenig vom Vorbild der Liebsten angespornt, die sich kurzentschlossen zum ReitlehrerInnen-Workshop angemeldet hat und plötzlich hochmotiviert und gleichzeitig etwas nervös ist, habe ich mich nun hier angemeldet, auch wenn ich eigentlich gar keine Zeit habe. Wer weiss, was es taucht?
 





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Tellerturm und technisches Zeug im Bildwerferraum vom Balasz





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MEO im BWR vom Balasz


 




Bevor ich's vergesse, jrg hat mich da letzlich drauf hingewiesen und ich musst es gerade nochmal aus dem Chatprotokoll herauspuhlen, vorhin wollte ich's dann aber doch nochmal wissen: http://www.jimdo.com bietet ganz ansehnlichen Baukasten für Homepages. Kostenlos mit dezenter Google-Werbung oder für monatlich 5,- Euro (Was ich zwar etwas teuer finde, dafür bekommt man aber auch sehr reichlich Speicherplatz und die CMS-Software dazu, die man bei günstigen Webspace-Angeboten ja dann erstmal selber ans Laufen bringen muss (und ach, dass kann nerven...)
 




Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen.
 





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::: gesehen am 25.3.2007 auf pro7

O: Girl, USA 1998 - Regie: Jonathan Kahn - mit: Dominique Swain, Sean Patrick Flanery, Summer Phoenix, Tara Reid, Selma Blair, Roe Channon, Portia de Rossi

Streberin Andrea („Lolita“ Dominique Swain) verliebt sich in Grunge-Musiker (Sean Patrick Flanery) und zieht als Groupie um die Häuser. – Belanglos. Schrieb die TV-Spielfilm. So belanglos war das aber alles bei Weitem nicht. Man muss sich nur an die eigene Zeit als weisser, amerikanischer, weiblicher Teenager zurückerinnern können - und diese Zeit hatte schließlich jeder einmal! Damals, als man noch Idole hatte, in die man sich verlieben konnte. Wo alles gleichzeitig kam: Ein sich wechselndes Weltbild, die erwachende Sexualität, die Erkenntnis, dass es ein musikalisches Leben jenseits von MTV gibt...


 




::: gesehen am 24.3.07 auf pro7

USA 1999 - Regie: Renny Harlin - mit: Thomas Jane, Saffron Burrows, Samuel L. Jackson, Jacqueline McKenzie, Michael Rapaport, LL Cool J



Haie werden genmanipuliert und greifen Merresforschungsstation an, bis fast alle Menschen und alle Haie tot sind. An sich nur so'n Unterwasserbetonhightechthriller, aber die Haie sahen cool aus.


 




freitag hier: http://www.nstp.de/
 




Ideen gibt's: Der monats-unabhänige Monats-Kalender Daily Joker.
 





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Aehnliche Aussicht, wie als Nachtwaechter, aehnlich langweilig und doch nicht zu vergleichen. Zum Glueck nur Vertretung. Versucht mit den Telefonen ins Internet zu kommen. BTX oder so. Viertel Stunde gebraucht, um ueberhaupt das Amt zu haben. Die Klamotten riechen nach dieser perfiden Mischung aus altem Bratfett und Naehmaschinenoel.


 






TRISTESSE DELUXE

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