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Ansonsten ist heute passiert:

# Der sogenannter "A-Blogger" Robert Basic entscheidet sich, sein super geranktes Weblog basicthinking.de auf ebay zu versteigern und hofft auf einigermassen okay viel Geld (Link zur Verkaufsentscheidung). Mir ist das eigentlich egal, weil ich das nie spannend fand, was er da treibt und es für mich keine Kunst darstellt irgendwelche Heise-Forum-Trolls als Fan-Boys zu rekrutieren. Viel bedenkenswerter finde ich, dass der deutsche Blogger mit der grössten Reichweite, offenbar die Medialität "Weblog" in all den Jahren nicht kapiert hat. Aber vielleicht lehrt einem das doch was: Das Internet ist und bleibt für weltfremde Geeks, die nur spielen wollen, aber in echt nicht zubeissen können. Ich hatte eigentlich vor, mich noch durch die Meinungen dazu bei rivva zu klicken, komm da jetzt aber nicht mehr zu, ist mir jetzt auch schon wieder egal. Ist eigentlich keine Meldung wert.

# Die Sache mit den gehakten Twitter-Accounts seit dem neuen Jahr ist am besten beim WIRED Blog nachzulesen. Unfassbar, dass eine Firma, die dabei ist einen weiteren infrastrukturellen Grundstein für das Internet zu etablieren, so schlecht organisiert ist, dass eine Mitarbeiterin das leicht zu knackende Passwort "happiness" verwendet und damit einem 18-Jährigen Zugang zur Admin-Oberfläche von Twitter ermöglicht.

# Aber HALT!!! Wie sieht es denn mit Deinen Passwörtern im Internet aus? Ich gebe es zu, ich muss mir da wohl auch mal was Komplexeres ausdenken. Die Wikipedia zur Frage "Wahl von sicheren Kennworten" kann da als Start nicht schaden:
Moderne Verschlüsselungsverfahren sind technisch so weit fortgeschritten, dass sie in der Praxis außer durch das Austesten aller möglichen Schlüssel - der sogenannten Brute-Force-Methode - meist nur durch einen Wörterbuchangriff geknackt werden können. Die Schwachstelle ist bei beiden Angriffen das vom Benutzer gewählte Kennwort. Damit ein Kennwort nicht unsicherer ist als die eigentliche Verschlüsselung (112 bis 128-Bit-Schlüssel bei gängigen Verfahren), ist für dieses theoretisch eine Folge von etwa 20 zufälligen Zeichen erforderlich. Falls das Kennwort nicht aus zufälligen Zeichen besteht, sind sogar deutlich längere Zeichenfolgen nötig, um die gleiche Sicherheit zu erreichen.

Da die Länge der Kennwörter, die zur Verschlüsselung verwendet werden können, softwareseitig oft begrenzt ist (zum Beispiel bringen Kennwörter mit mehr als 32 Zeichen bei AES keinerlei Sicherheitsgewinn), sollte man immer Zeichenkombinationen wählen, die aus seltenen Wörtern und Wortstellungen, Phantasiewörtern oder fremdsprachigen Wörtern, Anfangsbuchstaben eines Satzes, Zahlen und/oder Sonderzeichen oder noch besser Kombinationen davon bestehen. Deren Bestandteile sollten für einen gut über die Person und ihre Interessen informierten Angreifer nicht vorhersehbar sein. Eine Alternative ist es, einen Kennwortgenerator zu benutzen und sich das Kennwort entweder gut einzuprägen oder an einem geheimen Ort zu notieren.

Ein recht sicheres Kennwort könnte sein: 0aJ/4%(hGs$df"Y! (16 Zeichen). Die Problematik solcher Zufallszeichenfolgen ist jedoch, dass sie schwer zu merken sind und deshalb irgendwo notiert werden. Eine leichter zu merkende Alternative ist ein einstudierter, zeichenweise veränderter Satz wie „dIE bANANNE*3 durch 1/4 nIKOTIN.“ (32 Zeichen), wichtig ist hier das Einstreuen von genügend Zufallszeichen. Gut geeignet ist die Verwendung der Anfangsbuchstaben eines Satzes („Hd7B%sd7Z“ gebildet aus den fett hervorgehobenen Zeichen von „Hinter den 7 Bergen % sind die 7 Zwerge“, mit eingestreutem Sonderzeichen).

Die Verwendung von Sonderzeichen kann zwar einen Sicherheitsgewinn bringen, da ein Kennwort dadurch komplexer wird, dennoch ist davon abzuraten, wenn mit der Möglichkeit zu rechnen ist, dass das Kennwort auch im Ausland verwendet werden muss, weil nicht auf allen Tastaturen die gleichen Sonderzeichen vorhanden sind.

Filmzitate, berühmte Aussprüche, Aneinanderreihungen von einfachen Wörtern, Geburtsdaten, Geburtsnamen, Haustiernamen, etc. sind als Kennwörter zu vermeiden, da sie mittels des Wörterbuchangriffes oder durch einen informierten Angreifer leicht geknackt werden können.


Nimm es ernst! Denn wenn Du es heute mit deiner Sicherheit im Netz ernst nimmst, wird dann auch in vielleicht 12 Jahren der Dödel-Admin, der am Hebel sitzt im Amt für die echte Sicherheit deiner Daten sorgen.
 




Vorhin hab ich gedacht, man könnte ja eigentlich mal wieder was schön Privates bloggen. So vollkommen selbstreferenziell und ohne jegliche Relevanz für den Leser. Und dann dachte ich, man kann das ja gar nie nie nie so genau wissen, was für den Leser/ die Leserin da so relevant ist und was nicht. Mein Follwer, das unbekannte Wesen. Ich meine, es gibt ja auch Fernsehprogramm. Was weiss ich, was das da alles immer für Relevanz hat - "Blogger sucht Frau" - oder was die da immer versenden. Klar, gesellschaftsbildend, Katharsis und so Zeug. Aber mal unter uns, "Schmidt & Pocher"? Wer schaut das denn noch? Oder den ollen Raab? Pro Sieben wiederholt jetzt übrigens auch wieder Oswald Kolle. Ich kann da nicht drüber lachen.

Stichwort "frei von der Seele bloggen": Ich bin ja nie so gerne auf Bloggertreffen gegangen, gehe jetzt aber trotzdem gern zu Treffen, wo auch Twitterer sind. Ist eigentlich das selbe, nur irgendwie flüchtiger, unverbindlicher. Trotzdem gab es da immer die Scheu, dass Leute, die man irgendwo in der Kneipe trifft, nur weil die in das Internet was reinschreiben, auf einmal mehr aus dem Kram rauslesen könnten, den man selber in das Internet hier reinschreibt. Ist bei twitter genau so, versendet sich scheinbar nur schneller. Bleibt ja aber doch alles da. Nur dadurch, dass man selber beiläufiger schreibt und vermutet, es wird auch beiläufiger gelesen, ist das aber eben am Ende immer noch da. Und was macht man nun eigentlich mit den Leuten aus dem echten Leben, die man kennt, aber los werden möchte, oder an die das Geschreibsel eigentlich nicht adressiert ist und die einen vom Frei-von-der-Seele-Bloggen irgendwie ungewollt abhalten? Auf diesen Twittertreffen ungewollt Erfahrung mit der Lücke zwischen dem Selbst und der eigenen Screen-Persona gemacht. Ist eher Fun, wenn auch befremdlich. Man ist ja sonst eher nur sein eigener Fan. Wenn überhaupt.

Aber wen frag ich das eigentlich schon wieder und wieso? Ach ja, weil neulich jemand irgendwo (auf DEM Relevanzportal Facebook!) wieder meinte, Relevanz hat das mit dem Bloggen alles nix. Und jetzt im Chat auch wieder diese Privatheit-Öffentlichkeit-Schere aufkommt. Relevanz liegt halt nicht nur auf Seiten des Betrachters. Relevant ist es, wenn es irgendwem Spaß macht (oder sonst was bringt).

Und sonst so? Ach, es geht mir gut auf Normal-Level. Das Baby wächst, mit ihm/ihr die (Selbst-)Aufgaben und man selber dazu auch noch. Mehr Geld wär' okay, andereseits müsste man sich dann ja wieder entscheiden, irgendwelche unrelevanten Dinge zu kaufen.
 




heute gestern konsumierte medieninhalte:

_ max und malte podcast
_ blip.fm
_ Interview in der FAZ mit Kathrin Passig und Sascha Lobo
_ die kleine raupe nimmersatt
_ tageschau videocast
_ xing (mal für 10 tage auf premium geschaltet)
_ barcampberlin3
_ und von doodle hab ich vorher auch noch nie was gehört
 




Schlüsselkästchen - Standesamt Berlin-Spandau

# Auf dem verwunschenen Amt in Spandau gewesen. Geheimnisvolles Schlüsselkästchen fotografiert. Damit kann man vermutlich Zaubern. Wenn man mit dem richtigen Schlüssel daran dreht, ruft der Standesbeamte, "ja bitte, wer weckt mich?"

# Traue nie den Worten, "du bist für heute Abend deiner Vaterpflichten entbunden."

# Ebenso mit Vorsicht zu genießen, wenn Krankenschwestern wissen wollen, wo du wohnst und ob noch zu haben, weil du "so ganz tapfer und ganz ohne Narkose..."

# Schaltttag erfolgreich abgeschaltet. Oder doch eher ausgeknockt.

# Meine Liebste spendet wohl für Greenpeace oder so was in der Art. Bald nicht mehr. Die rufen hier immer an, wenn die Liebste gerade nicht da ist und wollen mit ihr sprechen, wahrscheinlich nur danke sagen oder auf einen "besseren" Tarif hoch buchen. Nachdem ich mehrmals Zeitfenster zum Rückruf vorgeschlagen hatte, innerhalb derer ich eigenhändig dafür sorgen werde, meine Liebste in Telefonnähe zu halten und das aber aus mir unergründlichen Umständen nicht geklappt hat, ging ich heute also in die Offensive: Ich garantierte eine Uhrzeit, ohne zu wissen, ob ich das Versprechen halten könne. "Um Fünfe isse da, da bekomme ick meist Hunger, da kommt se dann och irgendwann und macht mir watt ruf dann an, du Drücker." Jetzt klingelt seit 17 Uhr alle 15 Minuten das Telefon. Aber immer nur ein ganz kurzes Klingeln. Vielleicht zwei. Gerade so wenig, dass man es nicht schafft, rechtzeitig abzuheben. Die Pausen zwischen den Anrufen aber lang genug, um nicht neben dem Telefon stehen zu bleiben. Da hat der halbstudentische Telefondrücker im Grinpeace-Callcenter wohl eine dieser praktischen, aber umweltschädlichen Rückrufautomatiken angeschaltet, muss die aber andauernd wieder abbrechen, weil er gerade auf einer anderen Leitung sprich (scheint gut zu laufen, das Geschäft mit dem Umweltgewissen). Hat ziemlich genervt. Wir haben jetzt kein Telefon mehr. Und morgen wechseln wir zu WWF.
 




Hab den zusätzlichen Schalttag fast nur mit Wundenlecken verbracht.
 




1st Ave in Tuscon, Arizona tuscon-az.jpg

Auf dem Bild ist die 1st Ave. in Tuscon, Arizona zu sehen. Toll, was man heute alles mit Computern machen kann. Dass Google Maps teilweise auch abfotografierte Straßenzüge bietet, wusste ich ja schon, aber genutzt hab ich es noch nicht. Bis eben, denn da ich habe mich durch die Nachbarschaft eines mir bekannten Astronomen in Tuscon, Arizona geklickt. Bekommt man mal einen Eindruck von andere Leute Lebenssituationen. Die haben da ein Sofa im Garten stehen. Warm und Sonne.
 






Cool, ich kenne jemanden, nach dem ein Asteroid benannt wurde: mehr Info bei der NASA.
 




... will die Bank schon wieder was von mir. Rief gerade der Finanzcenter-Callcenter an, um mit mir einen Termin zu vereinbaren, um mich mit meinem "persönlichem" Finanzberater über lukrativere Möglichkeiten meiner Spareinlagen zu unterhalten. Ich möchte wetten, die wollen nur mein Geld. Noch vor einem Jahr wollten die (da oben) mir nichtmal den Dispo auf Minus 1000,- erhöhen. Und dann war da ja noch die etwas unglückliche Sache mit der Kreditkarte...
 




Jetzt ist hier dieses Fenster zum Beitrag bearbeiten noch offen, was wollte ich denn gerade noch linken? Ach ja. Durch http://www.perun.net/ wegen dem kleinen Text oben rechts und dem Gedanken, dass mir allgemein aufgefallen ist, dass man scheinbar immer mehr dazu tendiert unter Realnamen zu bloggen und Fotos seines Realgesichts bei diesen ganzen neumodischen Webdiensten hochzuladen.

Das war doch früher noch nicht so, oder?

Mal testen, wie das klingt: Dies ist das private Weblog von T.A., mal angefangen als Top-100-Weblog und Filmtagebuch und jetzt nur noch so vor sich hin dümpelndes Blog. Ich lebe in Berlin und mache beruflich irgendwas mit Medien. - Hm, tut eigentlich nicht weh.
 




# Gerade kurz gezögert, ob zuerst statcounter oder deutsche-bank anzusurfen wäre.

# Google hat den Scheck geschickt.
 








TRISTESSE DELUXE

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