Dogtown and Z-Boys
:::: gesehen gestern Nacht, nachdem ich über dieses Musikvideo gestolpert war.
Dokumentarfilm, USA 2001, Regie: Stacy Peralta, Buch: Stacy Peralta, Craig Stecyk, Sprecher: Sean Penn, mit Jay Adams, Tony Alva, Jeff Ament, Bob Biniak, Paul Constantineau, Skip Engblom, Glen Friedman, Tony Hawk, Shogo Kubo, Jim Muir, Peggy Oki, Stacy Peralta, Nathan Pratt, Henry Rollins, Wentzle Ruml, Allen Sarlo, Craig Stecyk
Sehr gute Kino-Dokumentation über die Entstehung des Freestyle Skateboardens, wie wir es heute kennen. Ein Muss für Skater, aber auch empfohlen für jene Alles-Schon-Kenner wie mich, die nichtmal mit Rollschuhen so richtig klar kamen, aber den Geist des Skatens tagtäglich leben :)
Und darum geht es:
Stacy Peraltas Film erzählt von einer Gruppe Außenseiter, über das Kalifornien der 70er - und wie diese zwölf Außenseiter Trends gesetzt haben, die bis heute gelten. Wenn heute 10-Jährige über die Kölner Domplatte brettern oder auf Contests antreten, dann haben die Z-Boys all die Formen bereits vorgegeben: Röhren waren ihre Wellen, Half Pipes ihre Swimming-Pools. Vor allem aber verrät der Film viel über Attitüde: Es geht bei diesem Sport gar nicht so sehr um Wettbewerb, sondern um ein Lebensgefühl. Um Style. Wo jede Handhaltung wichtig ist, damit man auf dem Brett gut aussieht. Es geht auch um Klamotten - an welcher Stelle die Hose einen Riss haben muss und von welchem Label sie ist. Deshalb hat wohl auch die Sportartikelfirma Vans den Film mitproduziert. Kritisch könnte man anmerken, dass Regisseur Peralta selbst zum Zephyr Skate Team gehörte. Wo er sich objektiv gibt, spielt selbstverständlich auch eine Menge Nostalgie und (Selbst-)Exploitation mit. Das ist ganz sicher nicht die klassische Dokufilmer-Haltung. Aber Skateboarden ist eben auch kein klassischer Sport ...
(Kritik aus: fluter.de)
Als ich Highschoolschüler in den USA war (Ich, 17), hatte ich einen Gastbruder, der 14-jährig mich in die Mythen und Riten des Skatens einwies. Niemand war so cool wie er. Das hat in meiner Erinnerung alles viel mit erwachender Sexualität und Testosteron und Drogen zu tun. In "Dogtown and Z-Boys" wird diese Haltung in Interviews mit den realen Protagonisten des Hypes und im Archivmaterial sehr deutlich, aber auch schön dieser Dreck, diese urbane Ödnis, diese glanzlose USA, die ich dort kennen (und schätzen) gelernt habe. Alles drin in dem Film.
USA 2005 - Regie: Catherine Hardwicke - Drehbuch: Stacy Peralta
Über die selbe Sache hab ich neulich als Einstieg ins Thema diesen Spielfilm von 2005 gesehen, für den Stacy Peralta das Drehbuch geschrieben hat. Hier wird alles noch mal schön mit psychologischer Figurentiefe, mit perfekt ausgezirkelten Einstellungen und sexy Körperlichkeit aufgearbeitet. Aber auch innerhalb der problematischen Gattung der fiktionalisierten Biographie-Films aus Hollywood, schafft "Lords of Dogtown" packend die der Ursprünge des Freestyle Skatens und den Aufstieg des Zephyr Teams zu zeigen. Der Film behandelt auch das Risiko des Realitätsverlustes bei einer steilen Karriere und die sozialen Konsequenzen in der Team-Dynamik, die daraus entstanden. Feelgood-Skaterfilm.
Ist zwar schon wieder vier Tage her, aber vom Bachmann Wettbewerb sind zwei Dinge geblieben, die noch im Kopf kreisen. Erstens, dass mich dieser Literaturpreis lange nicht interessiert hat aber jetzt wieder, vor allem, weil ich eine derartige Auseinandersetzung mit kulturellen Werken - mag sie noch so hohl und an den Haaren herbei-inszeniert sein - derzeit im Alltag arg vermisse, oder in dem was ich "Agentur" nenne.
Zweitens die Sache mit den Agenturmenschen. Fabe schrieb:
# Beim Text von Angelika Reitzer musste ich immer an Berlin denken, oder besser: An diese austauschbaren Agenturmenschen, die im Studium noch sehr wild gewesen sind, deren Subversion sich aber im Rückblick auf das präzisieren des Begriffes Party-Culture beschränkt hat. Die nicht gemerkt haben, wie das Leben (um nicht sagen zu müssen: Das System) sie aufgrund des fehlens innerer Reflektion langsam ausgehöhlt hat. Die aber trotzdem irgendwie von dem Gefühl beschlichen werden, dass etwas nicht stimmt, sie wissen nur nicht was. Also müssen Drogen her, mangels Masse - Ich kann hier aber auch überinterpretieren. ( The Bachmann Overdrive - coderwelsh/synchron./ )
Und da ich ja in Berlin lebe und auch Agenturmenschen zu meinem Bekanntenkreis zähle, bzw. wild mit ihnen studiert habe und in manchen Momenten auch ein Agenturmensch sein will, trifft es die Sache noch mal um so stärker, denn zumal mit dem Baby sich ja alles neu gestaltet und alte Schubladen nicht mehr recht schließen wollen und die neuen Schubladen noch nicht von mir bewohnbar gemacht sind.
Agenturen und Büros kann man übrigens ganz leicht unterscheiden, meint die Liebste: In Agenturen stehen Inkjets, in Büros Laserdrucker. Per Vita quasi Büromensch, schon immer gewesen.
"It's all fun and games - until someone loses an eye" (Mum)
Liebe Freunde und Förderer des Kurzfilm, ich hab gerade einen Super-Kurzfilm gesehen, den Leute mit Spinnenphobie nur lieben können. So mag man das. Kein aufdringliches Klaviergeklimper mit Psycho-Gedöns, einfache Story, gutes Timing. Ist selten, dass ein Film derart starke motorische Reflexe bei mir auslöst (und ich rede nicht vom Zum-Kotzen-Finden). Produziert von Blue Tongue Films und hier zu sehen beim Futureshorts-Channel auf Youtube.
Wenn man im Regen in einem See badet, wie heute mit der Nachbarin, stört einen der Regen gar nicht mehr. Erst danach, wenn man in den nassen Klamotten den Weg zurück zum Auto nicht findet, dass wiederum könnte arg stören.
Weiss jetzt gar nicht mehr, wie genau wir drauf gekommen sind, jedoch musste ich direkt an die Kommentarkultur bei Bloggern oder Web2.0ern im Allgemeinen denken (ich glaube, wir kamen darauf, weil ich meinte, dass man bei Pro-Twitterern und -Bloggern nur dann Aufmerksamkeit erlangt, wenn man denen mal gehörig an den Karren fährt...).
Also, aufgemerkt: Die Liebste berichtete, dass sie seinerzeit im Urlaub in Südfrankreich eine anderes gelagerte Streitkultur beobachten konnte. Diese Streitkultur äußere sich beispielsweise darin, dass beim Dîner die Anwesenden äußerst höflich miteinander umgehen. Wenn etwa jemand am Tisch eine steitbare Meinung vertritt, wird diese aus Gründen der guten Atmosphäre nicht direkt aufgegriffen, sondern wohlwollend ausgeschwiegen. Gleichzeitig erwidere man seine eigene Meinung gegenüber anderen nur, wenn man direkt aufgefordert wird, diese zu äußern.
Etwa in der Art: Hohlkopf sagt, "alkoholfreies Bier kauf ich nicht. Nie nimmer, bäh so eine Caque!" Daraufhin wird zunächst wortlos Rotwein nachgeschenkt. Hohlkopf weiter: "Wird mir immer übel von und bekommt man sicher auch Krebs von, HAHA! Oder, was denkst du?" (und zeigt mit dem Finger auf die mit am Tisch sitzende Schwangere). Die so Angesprochene hat nicht direkt in der Rotweineinschenk-Pause das Wort ergriffen, um zu finden, dass das ja wohl überhaupt gar keine Caque sei, sondern eher der Hohlkopf eine hohle Nuss. Nun aber, aufgefordert ihre Meinung kundzutun, kann die Schwangere freundliche darauf hinweisen, dass alkoholfreies Bier superpraktisch sei, wenn man schwanger ist, das Baby besser nicht so viel Alkohol bekommen solle, man aber trotzdem mal Lust habe auf ein Bier.
Andererseits könne man auch derart unter sehr guten Freunden unterscheiden. Denen könne man nämlich immer direkt seine Meinung ins Gesicht sagen. Das werde von den Südfranzosen nicht als Affront verstanden, sondern viel mehr als Anerkennung und Auszeichnung der Freundschaft. Denn erst durch die direkte Reaktion, gerade wenn sie eine andere Meinung ist, wird die Tiefe der Freundschaft belegt. Die Meinung des Freundes ist einem so wichtig, auch und gerade wenn man eine andere hat, dass man direkt ohne Höflichkeistgedöns sich auf einen Disput einlässt.
Ich kenne die Franzosen kaum. Ich fahre ihre Autos nicht gerne und spreche ihre Sprache nur gerade so gut, dass ich mich im halbtrunkenen Zustand noch relativ fehlerfrei überall mit meinem Usernamen einloggen kann. Aber ich bin der Meinung - man hat ja eine Erziehung genossen - dass das so nicht nur die Südfranzosen handhaben, sondern dass durchaus gewissen Kreise es den Südfranzosen gleich tun, nicht zu vergessen die Etymologie von "höflich". Und dass die Streitkultur der Liebsten nicht unbedingt... aber lassen wir das.
Im Internet liest man ja sehr, sehr viel Müll ab und an. Naja, um ehrlich zu sein: wenn man es drauf anlegt minütlich. Wäre also etwas arg viel verlangt, da immer gegen zu halten. Daher ignoriert man gelassen, schenkt sich selber vielleicht noch nach und klickt zielstrebig weiter. Anders jedoch bei Blogs, Friends und Follwoern, die man gerne liest, denen man sehr zugeneigt ist. Boah, da könnte man manchmal echt einen Flamewar vom Zaun brechen. Die Südfranzosen lehren: Allez, accouche! Denn wenn ein Blogleser sich schon die große Mühe macht, sich da erstmal als User einzuloggen, und seinen noch unsortierten Unmut zu Worte zu bringen, dann bedeutet dass gleichzeitig eine gewisse Anerkennung des Blogs, oder des Bloggers. Macht man ja schließlich nicht einfach überall wo es geht. Nur so'n Gedanke. Fahre ab jetzt evtl. mal wieder meinen Lieblings-Bloggern an Karren.
(Junebug)USA 2005 - Regie: Phil Morrison - mit: Amy Adams, Embeth Davidtz, Benjamin McKenzie, Alessandro Nivola, Frank Hoyt Taylor, Celia Weston, Scott Wilson: Eugene
Es ist ja so eine Sache mit Schwangerschaften im Film, wenn man das alles dann auch mal in echt beiwohnen durfte. Dann wird nämlich auch so ein filmischer Nebenkonflikt auf einmal spannender, als das Hauptthema des Films. Obwohl das hier alles nicht so leicht zu trennen war. Erfolgreiches Paar aus der Stadt fährt zum ersten Mal zu seiner Familie in die Provinz, weil sie für ihre Galerie dort einen Künstler unter Vertrag nehmen möchte. Da prallen dann natürlich Welten aufeinander. Unter anderem eben auch das Thema Frauenrolle, bzw. Selbstbild der Frau. Die kleinere Schwester nämlich ist hochschwanger, in der Beziehung zum frischen Vater ist nicht alles so sauber und dann eine Totgeburt.
Eine angenehm lakonische Stimmung durchzieht den Film. Jeder ist ein wenig in seiner festgeschriebenen Rolle gefangen, presst dadurch aber auch das Gegenüber wiederum in eine Rolle. Eine merkwürdige Statik dadurch in den Charakteren, ist man doch eigentlich gewohnt, das Kinofiguren eine Entwicklung durch machen und ein Konflikt gelöst wird. Hier nicht. Alles bleibt, wie es ist und wenn sich etwas verändert, dann ist wenigstens nicht klar, ob zum Besseren. Sehr lebensnah, wie ich finde.
Es ist ja nicht gerade so, dass ich unter Kurzfilmentzug leide. Neu ist aber, dass YouTube jetzt offenbar die Onlinerechte von internationalen Kurzfilmen lizensiert und im hauseigenen YouTube Screening Room zeigt und verkauft. Bislang erst eine recht kompakte Anzahl, aber das wird sicher schnell wachsen. Das About sagt mehr. Nett auch ganz unten die Promo-Clips, Stichwort "Demokratisierung des Filmemachens..." (via Anke)
Hongkong, China, Frankreich 2007 - Regie: Wong Kar-wai - mit: Norah Jones, Jude Law, David Strathairn, Natalie Portman, Rachel Weisz, Chan Marshall: Katya
Ein Film, der sich anfühlt wie das amerikanische Kino zwischen 1993 und 1999. Schöne Nicht-Digitalität, melancholische Offline- Stimmungen, Lonely Riders zwischen Trauer und der neuen Suche nach Liebe. Ein Epsioden-Roadmovie oszillierend zwischen New York und Las Vegas. Manchmal dauert es ein ganzes Jahr, um auf die andere Straßenseite zu gelangen. Trotzdem merkwürdig nostalgische Sammelklage über ein Arthouse-Kino, dass es so heute nicht mehr gibt. Oder es war einfach nur genau die Zeit, in der ich gelernt habe, Kino zu sehen.
"Tief in der Erde, wo es dunkel ist, leben geheimnisvolle Wesen. Sie wollen mehr Platz zum Leben und das Licht kennenlernen. Deshalb wollen sie die Erde erobern."
Fast war der Fernseher schon aus. Dann dieser Filmanfang, denk noch, "den Film kenne ich doch, oder?" Und bis zum Ende des Films diese Ungewissheit darüber, ob mir das Ende des Films wirklich bekannt ist, oder ich damals eingeschlafen war. Bruce Willis ist ja immer irgendwie Superheld des Alltags, kann man ja auch verwechseln alles immer. Mist so was. Denn: ja, ich kannte das Ende. Aber ist es ein Zeichen für einen schlechten Film, wenn man sich nicht an das Ende erinnern kann? Oder vielleicht ist es ein ganz großartiges, leises Ende, diese wortlose Zwiesprache zwischen Vater und Sohn über das Superhelden-Dasein?
iPhone 3G Tarife von T-Mobile? Sieht plausibel aus, aber ich glaube dem Internet nicht mehr.via: @timpritlove, den ich ja insgeheim dafür liebe, dass er als Netzexperte trotzdem gern mal dem einen oder anderen Internet-Shit auf den Leim geht.
USA 2000 - Regie: Roland Emmerich - mit: Mel Gibson, u.a.
Es ist etwas verquer geraten mit meinem Schlafrhythmus. Bei der EM schlaf ich ein, nachts bin ich wach. Neulich wachte ich auf, weil ich träumte einen alten Mercedes geklauft zu haben, der bei näherer Untersuchung aber klare Spuren einer Havarie aufwies. Aber den iPod konnte man noch ans Autoradio anstöpseln. Gestern Nacht auch wieder irgendwas Wirres, da kam dann glücklicherweise dieser Film, der mich noch nie interessiert hatte, aber durch seine Eröffnungssequenz dann doch meine Aufmerksamkeit weckte. Ein Witwer mit sieben Kindern zur Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs im Tripple-Binding-Verhältnis von Vater - Land - Liebe. Als der Vater zu Anfang des Films seinem ältesten Sohn versucht zu erklären, warum er zwar ein Patriot sei, aber trotz seiner libertären Prinzipien nicht in den Krieg ziehen wolle, fällt der Satz, "wenn du einmal Familie hast, wirst du verstehen, warum ich so handele" - Klar, da wird man als frischer Vater natürlich hellwach. Kann man ja Rollenmuster lernen. Naja, neben der Sache mit den gebrochenen Vaterfiguren im Krieg ist alles noch verhältnismäßig sanfter Prä-2001-Patriotismus, recht blutig allerdings, und natürlich überbordend Symbolhaft wie man sich das so wünscht im massenpopulären amerikanischem Kintop. Danach bin ich sehr gut eingeschlafen.
Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Eine Frage, die sich heute frische Eltern ganz selbstverständlich schon während der Schwangerschaft vom Arzt beantworten lassen. Mit ein bisschen mehr technischem Aufwand kann durch die Feindiagnostik per 3D-Ulltraschalls der Embryo auf Merkmale des Down-Syndrom untersucht werden. Wird ein möglicherweise behindertes Kind festgestellt, wird sich heute in neun von zehn Fällen für den Abbruch der Schwangerschaft entschieden. Bei der künstlichen Befruchtung gehen die Wunscherfüllungs-Phantasien der Eltern noch weiter. Praktisch ist es heute mit der Präimplantationsdiagnostik möglich, Embryonen nach 7000 Merkmalen für spätere Krankheitsrisiken zu untersuchen. Nur die Ethik hinkt bislang dieser schönen neuen Welt hinterher, in der sich die Gesellschaft selber selektiert und die Evolution sich erübrigt.
Im Hörspiel "Die Unmöglichen" untersuchen Paul Plamper und Julian Kamphausen dieses moralische Mienenfeld zwischen Eugenik und "moderner", selektiver Familienplanung. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das sich mittels In-Vitro-Fertilisation ein Kind zeugen lassen möchte. Von den drei Embryonen, die entstehen, wird schließlich nur eines - das mit dem "besten" genetischem Material - in die Gebärmutter eingepflanzt. Ausgehend von dieser Situation wird das Hörspiel zu einer spekulativen Vorschau auf die möglichen Leben der drei Kinder. Ein sensibler Künstler, ein grobschlächtiger Macher, eine Behinderte. Welcher Embryo birgt das tiefste Glück für die Familie, welches der drei Leben ist das lebenswerteste? In der parallelen Montage der drei Lebensläufe wird sehr schnell deutlich, dass sich das elitäre Wunschdenken einer totalen Kontrolle des menschlichen Bauplans als trügerisch entpuppt. Ich bin während des Hörens aus privaten Gründen sehr nachdenklich und melancholisch geworden. Gute Hörspiele dürfen das.
Sendetermine: DIE UNMÖGLICHEN
Hörspiel von Paul Plamper und Julian Kamphausen:
Ich habe lange kein ordentliches Mixtape mehr geschenkt bekommen. Muss man sich ja heutzutage selber basteln alles immer. Aber ich hab eine unerwartete Hörspiel-CD in der Post gehabt. Dafür danke, ich hoffe, ich schaffe das noch zu hören und bloggen vor dem Sendetermin.
Heute mal wieder viel normale Polizei und schick Zivilbullen im Einsatz gesehen. Man erlebt da in Berlin ja nach all den Jahren so einiges bei Nacht: Zivilbullen-Taxis und Zivilbullen-Normalos und Zivilbullen-Silbermetallik-Alle-Marken, jetzt auch Szene-Zivilbullen mit Blues-Hüten im trabbi-blauen Uno (hab mich nicht getraut ein Foto zu machen). Wird nicht nur ein nettes Wochenende mit @mspro morgen grillen im Görli. Ich hab das Gefühl, wird ein guter Berliner Sommer. Und es gibt auch schon halbe Urlaubspläne!
Bin übrigens kommende Woche Vollzeit in Hamburg und würde gern Hamburger Blogger und/oder TwittererInnen, TrendScouts und Räume voller Gewinner-Typen kennen lernen. Am liebsten aber vielleicht auch nur Leser meines Blogs, die lediglich ein web.de-Ding am Laufen haben. Wie machen wir's? Am besten per Fax-Formular bei mit anmelden? Abgemacht!