Das interessiert mich, da könnte man ja mal was mitmachen. Basic plant ein Filmcamp in Berlin am 28.-30.11.2008. Noch gibts keine Seite dazu, aber das wird noch. In den Kommentaren hab ich mal ein paar Session-Ideen skizziert. Wird sicher Supersache!
 





Photo uploaded by tristessedeluxe.

You can take the lizzard out of the street, but you can't take the street out of the lizzard.


 






Eine tierische Band: Dicker Bär am Bass, kleines Häschen am Schlagzeug und hagerer Wolf heult heiser. Dazu ein unmotivierter Jagdhund mit seinem Jäger. Und schon hat man eine perfekte Besetzung für absurden Humor. So mag ich Kurzanimationen - KJFG No.5 (youtube). Lief übrigens dieses Jahr im internationalen Wettbewerb vom Kurzfilmfestival Oberhausen.

Weitere Kurzfilme von der Budapester Produktionsfirma: Studio Baestarts
 




urban_affairs

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:::: gesehen Samstagnacht im TV

USA 2003 - Regie: Jon Amiel - mit: Aaron Eckhart, Hilary Swank, Delroy Lindo, Stanley Tucciu.a.

It's the worst physics movie...ever.... *

Bin ja auch Superheld. Neulich Nacht mal wieder den Planeten gerettet. Alles muss man selber machen. Dieses mal mit "The Core", ein Film der laut dieser Webseite zahlreiche Naturgesetzte vereinfacht und verfälscht und so im Bezug auf physikalische Gesetzte der "dümmste Film" aller Zeiten ist. Eine geheime Superwaffe hat die Rotation des Erdkerns gestoppt, dadurch gerät das Ökosystem des Planten aus den Fugen. Supergefahr, wenn das so weiter geht, ist in einem Jahr jedes Lebewesen tot. Geht auch gleich alles superrealistisch los, warum in diesen Katastrophenfilmen, aber egal... Ein Team aus Naturwissenschaftlern und Astronauten macht sich mithilfe eines schnell zusammengezimmerten Erd-Schiffes auf den Weg, den Kern der Erde wieder anzuschubsen. Das gelingt ihnen, nur zwei aus dem Team überleben.

Kurz über die verschiedenen Wissenschaftlertypen und Karrierewege nachgedacht. Der reiche Premium-Wissenschaftler ist Regierungsberater, kann sich, seine und die von Kollegen geklauten Forschungsergebnisse prima-populär darstellen. Der andere, der Gute, lehrt an einem kleinen College und ist der schüchterne Chaot. Klar, wer von beiden am Ende überlebt und die sexy Spaceshuttle-Pilotin küssen darf. Ich glaube, die wollen uns für dumm verkaufen, uns durchschnittliche Superhelden.
 




:::: gesehen am 28.7.08 im CineStar Potsdamer Platz

USA 2008 - Regie: Christopher Nolan - mit: Christian Bale, Heath Ledger, Michael Caine, Gary Oldman, Aaron Eckhart, Maggie Gyllenhaal, Morgan Freeman

Gerade hat mich schon wieder die TV-Werbung daran erinnert, dass mein Filmtagebuch wieder hinterherhinkt. Am 21.8. startet der neue Batman-Film, der ja nun schon überall ganz gut durchgehyped ist und dadurch ganz, ganz schnell für mich immer uninteressanter wird, darüber nachzudenken. Direkt nach der Pressevorführung twitterte ich jenen Eindruck:
Kurzkritik: Der neue Batman-Film hat viel Wums und moralische Zweifel. Weniger Comic, aber Komik. #thedarkknight (Link)
Die Actionssequenzen machen ordentlich Spaß, doch wird inhaltlich ziemlich viel um die Frage gekreist, wieviel Freiheit beim Kampf gegen das Böse aufgegeben werden darf. Es ist nur noch sehr wenig Comic-Stil-Inszenierung übrig geblieben. "The Dark Knight" wirkt in einer heutigen Megacity, New York City oder so, sehr viel näher an Gegenwartsproblematiken als wenn er in einer überhöhten Comicwelt stattfinden würde. Doch der vermeintliche Gegenwartsbezug ist lediglich nett anzuschauen, irgendwie fader Beigeschmack, denn wirklich tief reicht das ganze nicht in die Diskurse rein, wie auch der Kollege erkennt:
Ob es um die Frage der Folter geht, um die Überwachung der Telekommunikation oder um die visuelle Nachahmung der schockierenden Geiselvideos aus dem Irak: Nolan überzieht seinen Film mit einem Zeichensystem, das es späteren Generationen leicht machen dürfte, The Dark Knight als Kind seiner Zeit zu interpretieren. Wenngleich das vom Regisseur und seinem Bruder Jonathan verfasste Drehbuch keineswegs so tiefgründig ist, wie es vorgibt zu sein. Es kreist schlicht um die Frage, wieviel Freiheit beim Kampf gegen das Böse auf der Strecke bleibt, und es tut das einigermaßen penetrant. „Du bist kurz davor, die eine Regel zu verletzen“, sagt der Joker einmal zu Batman, als dieser aus ihm herausprügelt, wo seine frühere Freundin Rachel (Maggie Gyllenhaal übernimmt die Rolle von Katie Holmes) und der ebenfalls entführte Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) versteckt gehalten werden. Eine Grenze, die in Batman Begins noch eingehalten wurde, ist hier überschritten – und wird ganz am Ende in einem etwas melodramatischen Moment erneut gezogen, in dem der Glaube an das Gute im Menschen wieder hergestellt wird. (critic.de)
Bleibt noch die Komik. Und da macht einerseits das Drehbuch, aber zum größten Teil die Darstellung des Jokers durch Heath Ledger wirklich herrlich Freude. Vom Schauspielerischen spielt der Joker den Batman regelrecht an die Wand.

Ziemlich gut vom Verleih eingefädelt finde ich, dass die Pressevorführung (in der ich und die ganzen anderen sophisticated Filmmeinungsmacher saßen) nur die deutsche Synchronfassung zu Gesicht bekamen und etwas zeitversetzt die Sneak-Preview-Fans im FaF die OV. Das macht sich ganz gut bei den nerdigen Filmfreaks, die sind wie Blogger, die wollen auch nur respektiert werden. Da wird die Mund- und Empfehlungspropaganda ganz gut angekurbelt mit so was.

Irgendwann hab ich auch noch über die gestische Durchlässigkeit der Masken (bzw. die nur mässig von Masken verdeckten Gesichtszüge) im Film nachgedacht. Stichwort Deluze's Begriff vom Affektbild und "Planet der Affen" und so. Aber wieder vergessen, was mir da so wichtig war.
 






Hab gerade diese schöne Animation von Veronika Samartseva und Anna Samo gefunden. Die beiden werden dieses Jahr den Festivaltrailer fürs Kurzfilmfestival machen.

Musik dieses Clips von Susie Asado, über die mehr auf ihrem lovely little Label www.lolila.de zu finden ist.
 




Schaue gerade auf YouTube die Rede von Obama (Barack Obama Rede, 24.7.2008 in Berlin), und frage mich, ob ich da gern gewesen wäre. Konnte nicht. Familie zu Besuch. Und mit dem Baby in dem Gedränge, nee lass mal. "Wahrscheinlich sind da an der Siegessäule eh nur Touristen und junge Leute, die sich gern instrumentalisieren lassen", hab ich noch gedacht. Andererseits, Reden inszenieren können die Amerikaner gemeinhin ja immer ganz gut.

My offline-friends went to H&M and all they got me is this coloured slipper. Hurra, nie wieder off!Na egal, ich hab dafür vorhin von Offline-Freunden eine farbige Unterhose mit Flamingo-Palmen-Muster geschenkt bekommen, weil wenigstens der Versuch, die letzten sieben Tage offline zu sein. War gar nicht so leicht, das mit dem Offline. Freitag zunächst die Online-Freunde beschimpft. Dann Cold-Turkey mit viel Natur und der obligatorische See hat auch nicht geholfen. Schlechte Laune. Später ging's dann. Gestört haben nur die SMS-Norifications von meinen Twitterfreunden, immer. Montag schon hat Spiegel Online den von mir überhaupt erst ins Spiel gebrachten Trend aufgegriffen. Im Büro war die Datenbank nahezu vier Tage kaputt. Da kann man nix machen. Mehr als sonst telefoniert, statt gechattet. Ausnahmen gemacht. Überzeugende Argumente gefunden, warum E-Mails nicht Online-Sein sei. Statt auf last.fm rum zu daddeln, zusammen mit einem guten Rotwein die alten CDs meiner Liebsten durchgegangen. Nur so viel: jeder hat auch mal Musik gehört, die man so heute nicht mal mehr mit Wasser kochen würde - z.B. Mucky Pup. Im Buchladen gewesen, statt bei Amazon. Hatten das Buch nicht da. Wegen Verlängerung eines anderen Buches extra den Umweg in die Bibliothek gemacht. Wohnung geputzt (gründlich), dabei Abfluss im Bad kaputt gegangen, alles nass und schleimig. Wenn einem so viel Gutes widerfährt - das ist schon eine neue Unterhose wert. Danke, sehr! Zur Strafe meines Offline-Glücks hab ich jetzt mehr als 50 Online-Freunde weniger auf Twitter Update: Kaum bin ich wieder online, sind die alle wieder zurück. Zum Glück ist mir das vollkommen egal, den Babys erster Zahn ist da.

Zufallsfoto: mit jrg und Tom Cruise von vor 3 Jahren
 




:::: gestern Nacht im Ersten gesehen

USA 2004 - Regie: Adam McKay - mit: Will Ferrell, Christina Applegate, Paul Rudd, Steve Carell, David Koechner, Fred Willard



Ziemlich schlimme Kalauer, ich hab mich wirklich sehr amüsiert (und in Sachen Humor reagiere ich bekanntlich ja nicht gerade auf jeden Schlüsselreiz). Erinnert hat mich diese Parodie auf das TV-Nachrichtengeschäft, diese Hahnenkämpfe der Eitelkeit, aber auch an gewisse Schichten der Bloglandschaft. Stichwort: Selbstüberschätzung und egomanische Ignoranz. Muss man jetzt aber nicht viele Worte drüber verlieren. Ich habe hier ja bekanntermaßen die besten, klügsten und hübschesten Leser und Leserinnen der Welt.
 




:::: gestern gesehen

USA 2007 - Regie: Jon Poll - mit: Anton Yelchin, Robert Downey Jr., Hope Davis



Vor einiger Zeit habe ich ja zum mentalen Training des frischen Vaterdaseins die 1999er TV-Serie Freaks and Geeks angeschaut. Nicht erst seitdem ist mein großes Steckenpferd: Außenseiter, Spitzenreiter! Ich liebe sie! Charlie Bartlett ist ebenso ein Außenseiter, jedoch nicht üblicher Herkunft. Aus allen reichen Privatschulen rausgeflogen muss der erzkonservativ gekleidete Teenager nun auf einer ganz normalen Public Highschool fürs Leben lernen. Charlie Bartlett wird als Dropout der reichen Oberschicht zum Loser der coolen Kids, die sich in der Disfunktionalität ihrer Familien abgefunden haben. Behinderte, Geeks, Freaks, Schläger, Punks, Schwule und Kreative - auf der Western Summit High School ist alles angesehener als der Streberlook von Charlie Bartlett. Es dauert nicht lange und Charlie wird zusammengeschlagen - Grund für seine Mutter ihn am nächsten Tag zum Psychologen zu schicken, der ihm wiederum aufmunternde Psychopharmaka verschreibt. Schnell mausert sich nun der idealistischen Außenseiter zum beliebten Pillendealer. Sein Aufstieg durch die High-School-Hackordnung ist rasant und bildet Mechanismen der US-Klassenverhältnisse sehr unterhaltsam ab. Charlie Bartlett ist poppig inszeniert, aber glücklicherweise nicht als platte Teenkomödie angelegt. Gestützt wird die Handlung durch eine interessante Vater-Sohn-Tocher Beziehung und auch die offensichtlichen Seitenhiebe auf Psychoanalyse wirken erstaunlicherweise nicht wie schon von Woody Allen ausgetretene Pfade. Ende ist ein bisschen rührselig, aber was soll's, hab ja auch gern bei der einen oder anderen Folge von Dawson's Creek geheult.
 




Treibe mich gerade bei Banana Films rum. Ist eine Filmproduktion aus Brüssel. Kann man einige Kurzfilme von denen schauen.
 







*Meow* - keine Zeit - nur kurz die Durchreiche (via: Pia).
 




:::: eben gesehen im Fernsehen

Deutschland, Österreich 2004 - Regie: Hans Weingartner - mit: Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg, Burghart Klaußner

Och, da bin ich ja jetzt aber richtig froh, dass das alles gut ausgegangen ist mit dem Retro-Terror und der freien Liebe. Und dass der gute Kapitalist am Ende doch der Böse ist. Und dass ich den Film damals nicht extra im Kino gesehen habe. "Die fetten Jahre sind vorbei" ist ein guter Film aber die Dialoge verpassen den drei Hauptfiguren für meinen Geschmack eine recht flache Geisteshaltung. Klarer Fall: Ich bin alt. Die große Geste der Wut gehört der Jugend. Hab mich an die mageren Jahre gewöhnt. "Aber du hast doch gesagt, wir sollen renovieren?!" Das kommt davon. Die ehemaligen Hausbesetzer der Westberliner 1980er Jahre sind ja z.B. jetzt genauso 50-jährig wie Madonna.
 




Supersache! Das Kurzfilmfestival, für das ich mich engagiere, wird dieses Jahr erstmals einen Viral Video Award ausrichten. Einige der viralen Stücke werden auf diesem YouTube-Channel gesammelt. Ich dachte mir, dass könnte vielleicht den einen oder die andere LeserIn interessieren.

Hihi, zum Thema auch lustiges YouTube-Video: Virales Marketing im Todesstern Stuttgart
 





Photo uploaded by tristessedeluxe.

Neueröffnung, ohne Erinnerung, was da vorher drin war. Hatte heute 777 ungelesene Feeds im Reader. Und auch sonst der starke Eindruck, dass alles von einander mehr abhängt, als man denkt. Dazu noch kontinuierliches Internet- und Computer-Gemurre. Gibt so Tage. Toll ist, dass bei Nässe meine Fahrradbremsen prima laut quietschen. Das macht Eindruck, vermutlich großen, bei der Damenwelt.


 




Der Karnewal


 




Bin in Stammbar. Blättere durch einen Comic von Jeffrey Brown (Infos drüber bei The Holy Consumption), den mir meine - ich sag mal momentan beste - Freundin zugesteckt hat. Da steht drin "SEE http://www.andrewbird.net FOR MORE". Das machen wir dann mal, denn das ist die Musik, die die Figur im Comic gern hört.

Übrigens, Jeffrey Brown bloggt hier mit seinen Kumpels.

PS: Comic Interviews (via: fruity)
 




Merkwürdige Wolken heute. Merkwürdige Wolken heute. Merkwürdige Wolken heute.

Merkwürdig doofe Wolken, an einem merkwürdig doofen Tag.
 




:::: vorgestern gesehen

USA 2006 - Regie: Jonathan Levines - mit: Amber Heard, Anson Mount, Whitney Able, Michael Welch, Edwin Hodge, Aaron Himelstein, Luke Grimes

Sexy Highschool-Teens verbringen ein Wochenende auf dem Land, saufen, kiffen, koksen und werden nacheinander abgemurkst. Dreh- und Angelpunkt der recht überschaubaren Handlung ist die geheimnisvolle wie jungfräuliche Mandy Lane, die - ich verrate nicht zu viel - von allen Kerlen begehrt wird.

Eigentlich kann man an der Zeitspanne zwischen Produktionsjahr (2006) und deutschem Kinostart schon ganz gut erkennen, wie gut der Kinoverleih selbst den Film einschätzt: Man war sich wahrscheinlich unsicher, ob der Einschlagskraft des Films. Auf dem FantasyFilmfest 2007 getestet, dann Starttermin vom Frühjahr 2008 ins jetzige Sommerloch verlegt - da stimmt dann meist irgendwas mit dem Film nicht ganz. Dabei sei "All the Boys Love Mandy Lane" gar nicht so schlecht, wie man bei SPON lesen konnte. Nun, ich hab mich amüsiert an den Rückgriffen auf die Klassiker des Genres, auch wenn ich aus dem Alter raus bin, in dem ich mich für Teen-Torture-Porn interessiere. Da soll es wohl in letzter Zeit eine Recycle-Welle an solchen Filmen wieder gegeben haben, die vollkommen an mir vorbei geschwappt ist. Aber sonst war nicht wirklich viel unerwartet Aufregendes. Das Ende des Films war nicht annähernd so überraschend, wie ich vorab in irgendwelchen Blogs las. Da war dann wohl meine Erwartungshaltung zu hoch. Aber okay, Blogger lassen sich halt manchmal schneller begeistern, als es der Meinungsfreiheit gut tut. Ich schweife ab, das kommt von Diskussionen mit den Offlinefreunden. Egal. Immerhin hat der Film ein Ende. Und das ist nicht in den ersten 20 Minuten schon allzu vorhersehbar.

PS: Wann lernen die vom Film eigentlich, dass Filmmarketing mit schlechten und langsam ladenden Flash-Seiten Mist und sowas von 1999 ist?
 






TRISTESSE DELUXE

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