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![]() Polka Dot von Jo Fabian angesehen. Basiert als Ausgangspunkt auf einem Second Life Kunstding von Rob Steenhorts. Verfolgt als surrealistisches Kammerspiel die Eheroutine eines Avatar-Paares. Hatte mehr erwartet, mehr Surrealismus, mehr Hybridität zwischen Bühne und Second Life, mehr Immersion. Ist halt doch zu konkret im Theater, wenn Medienwelten dargestellt werden wirkt es meist als Abklatsch oder Medien-Fasching. Die Überhöhung, die Abstraktion des Theaters in der Konzentration auf wesentliche Elemente - die nicht die erstbesten sein sollten - hätte ich hier spannender gefunden. Stattdessen wirkte es auf mich eher als Trittbrettfahrer-Ding, lieblos aus dem Ärmel geschüttelt.
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Photo uploaded by tristessedeluxe. Pferdemädchen seien die Schlimmsten, wurde mir am Wochenende von einem Familientreffen gesmst, die hätten immer nur ihr Pferd im Kopf. Ich erzähle dem Pferdemädchen, dass sei mir ja schon beim ersten Kennenlernen klar gewesen, als sie mir im Torpedokäfer - damals - einen vom Pferd erzählte. Mein Pferdemädchen entgegnet, ihr wäre da schon klar gewesen, das Typen wie ich mit so 'ner Brille immer nur auf irgendwelche Bildschirme schauen.
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Einen Tag, sich mit Floskeln durchschlängeln, als Schutz vor den Gefühlsausbrüchen. Gleichzeitig die dauernde Selbstsucht nach Bedingungslosigkeit der Trauer. Fallend Stütze sein. Frieden finden.
:::: eben gesehen auf Video
USA 1969/70 - Regie: Albert Maysles, David Maysles, Charlotte Zwerin
Dokumentarischer Musikfilm über die USA-Tour der Rolling Stones 1969, der auf die dramaturgischen Klimax vom kostenlosen Konzert auf einem Speedway hinarbeitet, während dessen der 18-jährige Meredith Hunter versuchte, mit einem gezogenen Revolver auf die Bühne zu gelangen und dabei von einem Mitglied der Hells Angels erstochen wurde (die Wikipedia berichtete). Bei solchen Konzertfilmen interessiert mich ja eigentlich immer das Publikum mehr als das Bühnengeschehen. Hier doch interessant, die barrierefreie Durchlässigkeit von Droge und Chaos im Publikum und auf der Bühne. Film im Film wie die Stones sich die Aufnahmen ansehen und über den Fall trauern. Der Film an sich bleibt aber atmosphärisch eher ein Woodstock-Remake. Aber immerhin: auch hier während des Konzerts vier Geburten, Babys und Kleinkinder wo man hinsieht. Die Gnade der späten Geburt.
...1314x geklickt ...mehr Filmtagebuch
Rot ist die Liebe und weiß der neue Kühlschrank, mit dem ich mich gerade versuche, anzufreunden. Er wirkt doch noch arg als Fremdkörper. Der arme. Und lauter ist er, als der alte. Aber wahrscheinlich muss er sich auch erst allmählich an die gemächlichen Sitten im Hause tristessedeluxe gewöhnen. So ein Media Markt ist ja bekanntlich nicht gerade das, was man sich gemeinhin unter einer guten Kinderstube vorstellt. Haushaltsgeräte sind Medien. Und das sollte für mich als Medien- und Kommunikationswissenschaftler ja überhaupt kein Problem sein, sich dem Kühlschrank angemessen zu nähern. Vielleicht mag er ja Schlager. Alles eine Frage der Kommunikation. Wenn ich mich nicht täusche, ist da im Videohintergrund
...2161x geklickt ...mehr küchentisch
Photo uploaded by tristessedeluxe. Neulich in der Agentur... und jetzt schon im Blog zu medienarchäologischen Zwecken. Siehe auch! Erwähnenswert auch, dass in dem T-Shirt @_peekaboo drinsteckt.
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![]() Heute Vormittag war ich im 15. Stock am Alexanderplatz. Klaro, kennen wir! 15. Stock, da ist doch das Weekend. Genau. Auf dem selben Floor, nur eben die andere Glastür rechts rein, hab ich mir heute zwei Stunden lang ein Büroraum angeschaut und lustige Wörter aufgeschrieben. Wörter wie: Konzeption, Kernkompetenz, Kommunikation, Lebensfaden, Motivation, Team, Themen, Talente, Berufspraxis, kreative Problemlösungskompetenz, Fähigkeitsprofil (individuelles), Zeitmanagement, Kriesenmanagement, ausgeprägte Frustrationstoleranz, interkulturelle Kompetenz und ach, noch viel mehr. Wir haben aus den Wörtern sogar Sätze gebildet. War der Hammer. Nur halt tagsüber und ohne Und: Heute ist das Baby das erste mal auf dem Bauch eingeschlafen. Rücken war wohl doof. Soll man eigentlich nicht machen, sagen die Schlauen. Ich und die Liebste sind als Babys immer auf dem Bauch eingeschlafen. Das macht man heute nicht mehr so. Stichwort "plötzlicher Kindstot", oder so. Als Baby dann schlief, hab ich sie wieder richtig rum gedreht. Noch kann man sie ganz leicht austricksen mit den Wundern der Welt und der Schwerkraft.
...2438x geklickt ...mehr Lernen fuers Leben
Fühle mich leer. Sehnsucht nach Zeremonie und Ritual. Tote tragen keinen Bart.
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Heute abend zufällig auf der Handyrechnung bemerkt, dass o2 meinen alten, günstigen Handy-Internet-Tarfie nicht mehr hat. Stattdessen ist jetzt ein umfangreichererererer Tarif aber fairerweise fürs alte Geld. Ganz neue Möglichkeiten und Kostenfallen tun sich da nun auf. Honk! Daddeldaddel.
...2218x geklickt ...mehr pssst!
Photo uploaded by tristessedeluxe. Nur kurz. Bin gerade auf den Kurzfilmtagen in Oberhausen. Diese prima Zwitschervögel auf einer Tragetasche - gesehen gestern in der Festvialkneipe - wollte ich aber niemandem vorenthalten.
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# Mir wurde berichtet, dass meine Oma wohl den Artikel mit mir über Blogger von neulich in der FAZ (ich berichtete) gelesen hat. Nachdem einer meiner Onkel ihr erklärt hat, was ein Blog wohl so ungefähr ist, war sie der Auffassung, dass sich bloggen nicht gehört und sie sich eventuell Sorgen machen müsse, in was für Kreise ich geraten sei. Leider ergab sich noch nicht die Gelegenheit, sie diesbezüglich zu beruhigen. Mein Vater aber hat sich dafür interessiert, auch soweit verstanden, glaube ich und wird sicher demnächst mal hierher finden, sich das ansehen. Hallo, Du! (ich muss also bis dahin vorsichtig schreiben, wegen der Nähe-Distanz-Problematik, Sie verstehen...)
# In der Umgebung meiner Heimatstadt ist es des nachts vermehrt zu frontalen Autounfällen auf der Autobahn gekommen. Insider haben der Polizei berichtet, dass es unter einigen jungen Leuten jetzt eine modische Mutprobe sei, als Geisterfahrer in der Nacht sich auf die linke Fahrspur zu stellen, Licht aus zu machen und etwas Zeit auszuharren. Ich dachte bislang immer, mit Mutproben gefährdet man keine weitere Personen, und schon gar nicht tödlich. Das lässt mir keine Ruhe. Was ist da los? # neues Wort gelernt: adipös. Und wie man damit eine Liebeserklärung formuliert.
...2553x geklickt ...mehr Private Parts
:::: gesehen, neulich letzte Woche, als ich erkältet im Bett.
Folgender Text von mir ist vor einigen Tagen in einer emotional aufgewühlten Lage entstanden und wollte eigentlich die Filme Johnny Got His Gun (USA 1971 - Regie: Dalton Trumbo) und Le scaphandre et le papillon (F 2007 - The Diving Bell and the Butterfly - Regie: Julian Schnabel) behandeln. Ich habe lieber noch etwas warten wollen, Gefühle sacken lassen und noch einmal drüber lesen und überarbeiten, bevor ich das hier reinstelle. Samstag, 26.4.08 - 14:35 UhrWährend ich dies schreibe sitze ich kurz entschlossen im Zug in Richtung meiner Heimatstadt. Und dass das so kurzentschlossen passiert ist, liegt auch an den folgenden zwei Filme, die ich diese Woche gesehen hatte und die mir helfen werden, diesem Wochenende mit Mut und Stärke zu begegnen. Beide Filme handeln jeweils von einem Menschen, der plötzlich die Erfahrung macht, wie es ist, nicht mehr das bisherige Leben leben zu können, sondern für den Rest des Lebens ans Bett gefesselt zu sein.
Im ersten Film - Johnny Got His Gun - geht es um einen jungen amerikanischen Soldaten, der im Ersten Weltkrieg durch eine Granate so sehr verstümmelt wird, dass er all seine normalen Sinne verliehrt. Beide Arme und Beine sind amputiert, ebeso fehlt das gesamte Gesicht, die Ohren. Er ist aber trotzdem vollen Bewußtseins. Die Zuschauer nehmen seine Point-of-View Perspektive durch den fortlaufenden Inneren Monolg des Hauptprogatonisten ein. Auf visueller Ebene shiften die Realitätsebenen: Gegenwart des Körpers im Hospital liegend, Erinnerungs-Rückblenden in die Vergangenheit der ersten Liebe, der Kriegserfahrung - und natürlich Traumsequenzen, die die sinn-lose Ich-Findung des Körpers und eine langsame Ver-wahnsinnigung repräsentieren. Während der Innere Monolog lange über die wahre Realitätsebene zweifelt (wie ist mein Zustand, was ist Traum, was Realität?) ist uns als Zuschauern ständig bewußt, was real ist - der zuerst lieblos, später liebevoll am Leben erhaltene Körper in einem Kriegshospital.
Der zweite Film - The Diving Bell and the Butterfly - hat einen ähnlichen Rahmen, nur ohne die mitschwingende Kriegskritik des ersten Films aus den 1970ern. Durch einen Schlaganfall fällt der "Elle"-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby in ein Koma. Sein Körper ist beinahe vollständig gelähmt, lediglich mit seinem linken Auge kann er mit seiner Umwelt in Kontakt treten. Er lernt, über Blinzelzeichen mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, schreibt auf diese Weise sogar ein Buch über die grundlegende Lebensveränderung durch das Koma. Der Film nimmt ebenfalls die Perspektive des Koma-Patienten ein. Das ganze ist - trotz der zugrundeliegenden Tragik - sehr viel weicher, liebevolle, farbenfroher, luftiger gestaltet. Der Kontakt durch das blinzelnde Auge zur Außenwelt versinnbildlicht eine ungemeine Hoffnung, dass es noch einen Ausweg aus dem Koma gibt. Nachdem sich Jean-Dominique Bauby nach erstem Zynismus mit der komatösen Situation abgefunden hat, beginnt er - nicht ohne Humor - das beste aus seiner Lage zu machen. Und seine Bekannten aus dem alten Leben lassen sich langsam und liebevoll auf die neue Situation ein. So erbarmungslos die Dramaturgie des erste Film, umso hoffnungsvoller gestaltet sich der zweite Film. Gemein haben beide Filme, dass am Ende der Tod steht und die Frage, wie man die Zeit bis zum unweigerlichen Ende noch so gestalten kann, dass möglichst jede Minute lebenswert bleibt. Auch wenn nichts mehr so ist wie vorher, es bleibt als Besucher die Möglichkeit zu agieren, zu entschleunigen, zu sprechen und zuhören, auch wenn es scheint, dass niemand mehr antwortet. PS: Dank an Peter Schneider, der mir indirket über Twitter die Filme in 140 Zeichen so nahe gelegt hat, dass ich sie mir unbedingt ansehen wollte.
...1702x geklickt ...mehr Filmtagebuch
Rochus warf mir ein Stöckchen zu mit folgendem Regelwerk:
Regel: Poste (über) etwas, das ohne die 68er nicht möglich gewesen wäre. Es muß nicht politisch sein kann aber, und es muß auch nicht das Wichtigste sein, das Dir einfällt.Meine üblichen Prokastrinations-Taktiken wie "Ich brauche mehr Details" oder "Schreiben Sie es mir in eine Notiz, ich kümmere mich später darum", helfen leider zur Zeit gerade gar nicht (ich muss bis Ende April so einen halbwissenschaftlichen Text abgeben), daher bin ich über jede Ablenkung dankbar. Wollte Freitag schon spontan einen neuen Kühlschrank kaufen gehen, nur um mich nicht an den Schreibtisch setzten zu müssen. Heute habe ich einen Kater, ohne was getrunken zu haben, was ich wirklich nicht fair finde. Aber ich schweife ab. Nach einigen Überlegungen, glaube ich eine vage Antwort auf die Frage "Was wir den 68ern verdanken" geben zu können (bitte auf das Bild klicken, dann spielt sich ein privates Youtube-Video mit nicht geklärten Musikverwertungsrechten ab): 1. haben wir den 68er natürlich diesen herzfeinen Liedtext von Peter Licht zu verdanken, aber viel wichtiger...: 2. haben wir den 68er zu verdanken, dass es uns gibt - wir Mitte-30er, die wir unser kleines Glück und unsere antiautoritäre Bühne im Internet suchen, wie etwa beispielhaft hier unsere Darstellerin in obigem Video, die 34-Jährige klarakarlson auf youtube. Das ist jetzt gar nicht so böse gemeint, aber ich glaube schon, das Grundzüge der ursprünglichen Internet-Ideologien und heute umformuliert der Web-2.0-Mentalität, das teilen und mitteilen jeder mit jedem, mit einer einer gewissen Hippietum verwurzelt ist. Lutz Dammbeck folgt in seiner Film Das Netz ja einer ähnlichen Analyse (man erinnere sich auch an meine Besprechung des Films auf critic.de. Ich werfe dieses Stöckchen höflich weiter an fabe, weil ich glaube, er kann mit der Frage was anfangen. Dann wünsche ich mir dazu bitte auch etwas aus dem Kuriositäten-Cabinett des Dr. Kid37 und schließlich würde mich noch die Meinung von fruity dazu interessieren.
...5041x geklickt ...mehr BlogStock
Photo uploaded by tristessedeluxe. Jetzt wo ich offiziell A-Blogger bin, häufen sich bei mir die hallo tillmann, vielen dank, dass du vor einiger zeit unser 'everyone everywhere' video für 'cock rock disco' gefeatured hast. gerade eben haben wir unser neues music video fertiggestellt: es ist 'tween my lips' für food for animals neues Album 'Belly'. du kannst es dir hier ansehen: http://www.the-landjugend.com/?p=2065 viel spass damit... best, m.
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start | über | themen | klowand | fragen? login Letztes Update: Thu, 11.02.2010, 03:15 Letzte Aktualisierungen
Blog- und Serverumzug
Nach 2311 Tagen auf blogger.de ziehe ich heute um auf... by tristessedeluxe (2010/02/11 03:15) Film: A Serious Man
::: gesehen am 21.1.2010 OmU im Odeon USA 2009 - Regie:... by tristessedeluxe (2010/01/22 04:22) Film: Razzia sur la chnouf
:::: gesehen am 17.1.2010 auf arte(Razzia in Paris)... by tristessedeluxe (2010/01/20 12:39) Neues Open Source Road...
BMW K100 in Zentralrussland, originally uploaded... by tristessedeluxe (2010/01/19 23:14) Meine Social Media Identitäten
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