Masters of Cinema ist eine englischsprachige Filmseite mit Infos zu Regisseuren "World Cinema" und DVD-Releases. Alleine die Linkliste am rechte Rand zu Seiten über Regisseure muss mal in Ruhe durchgegangen werden.
Die Macher von "Master of Cinema" betreiben noch 4 weitere gut informierte Seiten zu einzelnen Regisseuren:
Der Herr Regisseur Werbefilmer und Cannes Gewinner Michael Moore hat seit dem Unabhängigkeitstag ein Weblog. Ist nichst neues, dachte ich zuerst, weil ich schon länger seine Messages lese. Weblog und Messages sind aber was anderes, irgendwie.
Dazu fällt mir ja noch ein (falls es jemanden interessiert), dass seit Tagen das e-mail-forum h-film überschwemmt ist mit einer (amerikanischen) Diskussion zu "Farenheit 9/11". Ich hab nur am Anfang mitgelesen (viel Aufregung von Leuten, die den Film noch nicht gesehen haben) aber interessant.
Jeder kennt die Filmdatenbank imdb. Und jeder, der professionell mit ihr arbeitet weiss, dass man dort viele Informationen zu Filmen findet, aber zu Raritäten manchmal so gut wie nichts. Manchmal sind die Daten zu älteren oder nicht so bekannten Filmen auch nicht ganz verlässlich. Daher sollte jeder dem Ideal folgen und Informationen der Gemeinschaft beisteuern. Heute fand ich tatsächlich zu zwei abendfüllenden Filmen, die nach 2000 entstanden sind, keinen Eintrag. Da tut ich doch der Welt was Gutes, dachte ich, und füge die Daten da mal ein. Das hat jetzt beim ersten Film sehr lange gedauert. Was man da nicht alles eingeben muss, damit die Daten überhaupt akzeptiert werden. Nach 2 Stunden war ich dann durch. Dabei war der Film nun so gut auch nicht, dass sich der Aufwand gelohnt hätte. Und jetzt hab ich keine Lust mehr für den anderen Film das auch noch zu machen. Langsam brauch ich mal eine Praktikantin hier.
Das 1000-Beste-Filme Buch der New York Times ist neuaufgelegt und der Inhalt ist auch im Netz. Eine lange Liste mit Links zu den in der New York Times erschienen Filmkritiken : The 1,000 Best Movies Ever Made.
Und wo wir gerade so schön dabei sind, hier ein paar Quellen für klassische Filmkritiken.
Der "New Yorker" stellt seine Filmkritiken seit 1990 komplett ins Netz. Inszwischen sind es an die 2000 Filmbesprechungen: The Film File"
Aus diesem Anlass gleich mal beim Movie Review Query Engine vorbei geschaut, ob's die eigentlich noch gibt. gibt es noch - ist eine suchbare Datenbank mit Links zu über 390000 Filmkritiken.
Vergleichbares für Deutschland ist eigenlich nur angelaufen.de mit seinem Filme A-Z. Mit gesammelten Links zu Filmkritiken aus deutschen Zeitungen.
Okay, noch das Filmlexikon bei Kabel1, das Daten und Kritiken der Zeitschrift Filmdienst benutzt (aus denen auch das Internationale Filmlexikon von rowohlt entsteht), die aber auch hier zu finden sind oder hier gleich das alphabetisch geordnete Archiv (seit 1995)
Ach doch, es gibt ja doch so einiges. Nicht zu vergessen: Seit 10 Jahren gibt es alle Kinofilme im Dirk Jasper Filmlexikon
Dieses Filmlexikon von Zweitausendeins hab ich noch keine Erfahrungen mit. Der Vollzugang kostet fürs Jahr 49,- € (oder man kauft das Lexikon als Buchform und bekommt dazu einen Zugang für 12 monate). Ich persönlich finde das etwas happig.
Und in letzer Zeit ist mir öfter aufgefallen http://www.filmz.de die, glaube ich erst seit 2000 dabei sind, aber zu jedem Deutschlandstart eine Filmbeschreibung haben und weiterführende Links zu Filmseiten und Filmkritiken.
So. Das dürfte dann jedem ein bisschen helfen, sich auf den nächsten Gang in die Videothek vorzubereiten.
Unter dem Claim "The Art of Speed" zeigt man auf der Nike-Website 15 Kurzfilme. Dafür wurden mehrere Nachwuchsfilmer beauftragt, das Thema Schnelligkeit zu interpretieren.
Außerdem gibt es neu das Blog art of speed, auf dem man über die Fimemacher der Filme, aber auch über Filmgeschehen im Allgemeinen (Sundance und so) informiert wird.
Zu den Filmen kommt man entweder über das Blog oder die nike.com-Seite, auf der man dann bei "nike-lab" in einem etwas seltsamen Raumschiff landet, dort Tür zwei und schon kanns losgehen.
Der Film von neulich über Benjamin von Stuckrad-Barre "Rausch und Ruhm" von Herlinde Koebl wird kommenden Mittwoch (9.6.) um 10:15 auf dem WDR wiederholt.
Kollektion rarer Independentfilme (teilweise mit Sound und Videoausschnitten) >>> http://www.subcin.com
Da drin u.a. auch zu finden ein Scan des Comic "A CROCKWORK LEMON" von George Woodbridge und Stan Hart aus dem MAD MAGAZINE vom Juni 1973. hier gehts los.
Anlässlich der Konstituierung der Findungskommission zur Neubesetzung der Filmboard-Indendanz (Mitglieder: Nico Hoffmann, Dieter Kosslik, Petra Müller, Katrin Schlösser, Alexander Thies) öffnen wir das Mikro für eine offene Diskussion über die Zukunft der Filmförderung im Rahmen der neuen Medienboard Berlin Brandenburg GmbH.
Petra Müller, die neue Medienboard-Geschäftsführerin, stand auf dem Podium Rede und Antwort, rechtfertigte sich für obiges (teilweise flasch wiedergegebenes) Interview mit ihr im Tagesspiegel und hörte sich die Kritik und Ängste der Anwesenden aus der Filmbranche bezüglich der neu zu besetzenden Intendanz an.
Der Hintergrund: Die Berlin-Brandenburgische Filmförderungsanstalt "Filmboard" heisst jetzt Medienboard. Der bisherige Intendant und Geschäftsführer Prof. Keil wird zum April ans Erich Pommer Institut wechseln und bis Ende des Jahres nur noch beratend beim Medienboard arbeiten. Wer den Job ab April übernimmt, ist noch nicht geklärt. Die Findungskommission hat sich entschieden, in den nächsten Tagen die Stelle auszuschreiben, obwohl es auch eine interne Liste an möglichen Kandidaten gibt.
Die Angst, wann über die Besetzung entschieden wird und ob das Förderjahr gefährdet sei, stand im Raum. Kritik an der Arbeit der Findungskommission, die Stelle auszuschreiben, anstelle der gezielten Suche eines Nachfolgers. Befürchtungen, die Entwicklung vom neuen Medienboard gehe an der Branche vorbei. Kritik an der Zusammensetzung der Findungskommission (nicht branchennah genug).
Keil betonte, dass die alte Filmboard ganz bewußt eher staatsfern gedacht war, die neue politische Dominanz der Medienboard sei als Signal gedacht. Gegen Ende dann das Problem, ob der Aufsichtsrat sich den festgelegt hätte, ob die neue Intendanz auch gleichzeitig Geschäftsführung der Medienboard sein wird - Antwort: kann, muss aber nicht. Man hält sich´s offen, habe noch nicht entgültig entschieden. Worauf die - tatsächlich gerechtfertigte - Kritik aufkam, warum das mit der Ausschreibung noch nicht klar sei, schließlich müsse das doch mindestens für den Findungsprozeß feststehen. Tatsächlich eine lustige Vorstellung, wenn in der Ausschreibung das Anforderungsprofil lauten würde: herausragende künstlerisch/inhaltliche Kompetenz in der deutschen Film- und Medienlandschaft, wowie fundierte, kaufmännische Fachkenntisse in Filmökonomie, zweiteres kann, muss aber nicht...
Und was noch auffiehl: Diese alte Trennung zwischen U und E in der Branche. Echt, als ob man beim falsch gelesenen Adorno hängen geblieben sei. Dass Leute Angst haben, ihre ambitionierten Kinofilmproduktionen nicht mehr umsetzten zu können, weil die neue Ausrichtung vielleicht stärker Fernsehen fördern könnte. Ich glaube, da muss jemand mal über seinen engen Tellerrand hinwegsehen. Hängt doch alles zusammen. In vielen kreativen Kinoprojekten steckt auch TV-Geld drin. Und für viele Produktionen gehört Fernsehen eben zum alltäglichen Geschäft, um die Strecke zum nächten Kinofilm zu überstehen.
Es war alles recht interessant, aber teilweise für mich die Aufregung nicht ganz nachvollziehbar. Hat mich an meine hochschulpolitischen Zeiten erinnert. Da waren auch alle Studierenden aufgeregt, als die Institutsleitung wechselte und nicht klar war, was sich an der Lehre und der inhaltlichen Ausrichtung des Fachs ändern wird. Jedenfalls scheint es so, dass die Branche mit Prof. Keils Arbeit der letzen Jahre als Intendant und Geschäftsführer der Filmboard recht zufrieden sind und die Unsicherheit über die zukünftige personale und inhaltliche Ausrichtung der Filmförderung nicht gering ist. "Wir haben kein Bock auf Insolvenz", meinte einer aus der Publikumsrunde...
Die Finalisten des Anti-Bush-Filmwettbewerbs stehen fest. Trash oder Punk sucht man vergebens - die Autoren bedienen sich fast ausnahmslos einer eindringlichen, ernsthaften Filmsprache. (Quelle: Spiegel Online)
Gerade kommt hier eine Ankündigung zur globale03 rein.
"Die globale03 ist das erste globalisierungskritische Filmfestival in Deutschland. Eine Woche lang laufen in Berlin vom 04.12.03 bis 10.12.03 in den Kinos ACUD und Eiszeit Filme aus aller Welt, die Zusammenhänge aufzeigen, Ungerechtigkeiten benennen und Verantwortlichkeiten sichtbar machen. Sie erzählen davon, wie die neoliberale Globalisierung das Leben und Arbeiten im Dorf nebenan ebenso wie auf der anderen Seite des Globus bestimmt. Filme, die fragen, wie Produktion und Konsum, Herrschaft und Widerspruch, Hunger und Luxus, internationale Organisationen und weltweit operierende Unternehmen miteinander zusammenhängen. [...] Das Filmfestival macht mit den Mitteln des Kinos auf Themen der globalisierungskritischen Bewegung(en) aufmerksam." (Quelle: www.globale03.de)