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Will nur mal kurz feststellen, dass ich vor Geisterstunde zu Hause bin.
 




Einen Tag, sich mit Floskeln durchschlängeln, als Schutz vor den Gefühlsausbrüchen. Gleichzeitig die dauernde Selbstsucht nach Bedingungslosigkeit der Trauer. Fallend Stütze sein. Frieden finden.
 




Nein! Nach drei Versuchen, noch was zu schreiben, lass ich das besser bleiben :)

Freu mich schon, wenn man das dann irgendwann mal den Computer alleine machen lassen kann.
 




Es ist ruhig, Mutter und Kind schlafen, draußen hat auch der letzte Nachbar offenbar einen Parkplatz gefunden. Prima, dass das immer genau aufgeht. Mir scheint also der Zeitpunkt äußerst günstig, einmal die Aufmerksamkeit der hier versammelten, werten Weltöffentlichkeit zu nutzen und meine Mutter zu grüßen.

Hallo Mutti, ich bin im Internet!

Dankeschön, das war es auch schon. Ich gebe zurück an die angeschlossenen Funkhäuser.
 




Abhöranlage Teufelsberg

# Spaziergang mit _jrg zur alten Spionageanlage Teufelsberg. Dort: Atomare Stimmexperimente, entfesselter Hexentdokumentarfilm und Polar-Abenteuerspielplatz. Der Berg verkündet eine alte Erkenntniss: Suche dir weniger als 10 Gebote, nenne sie Kernthesen, leite daraus 3 oder 4 Identitäts-Tags ab und gehe als Prophet deiner Selbst in die Welt hinab.

# Bratwurst, Kartoffelsalat, Sauerkraut. Zum Nachtisch Streit und Bockmist. Homepage-Gebastel in der Nacht.

# Vom Funken zum Pixel angeschaut. Medienkunst ist immer so schön gefällig. Medienkünstler müsste man sein.

Dort zeigten sich:

Romy Achituv (Israel): BeNowHere Interactive, 1997
Gregory Barsamian (USA): The Scream, 1998. No, Never Alone, 1998
Jean Michel Bruyère (Frankreich): Si Poteris Narrare, Licet, 2002
Jean Michel Bruyère (Frankreich): CaMg(CO3)2 (Dolomit), 2007
Du Zhenjun (China): Presumption, 2000
Dumb Type (Japan): Voyages, 2002
Brad Hwang (Korea/Deutschland): Time May Change Me / I Can’t Change Time, 2007
KAI (Deutschland): Feuerkasten, 1991/2007
Ulf Langheinrich (Deutschland/Österreich): Hemisphere, 2006–2007
Dirk Lüsebrink / Joachim Sauter (Art+Com) (Deutschland): Invisible Shape of Things Past, 1996/2007 (Premiere der im Gropiusbau gezeigten Version)
Marie Maquaire (Frankreich), Tentative d’épuisement d’un lieu, Berlin, 2003
Thomas McIntosh (Kanada): Ondulation, 2002
David Moises (Österreich): Hanoscope, 2002
Nam June Paik (Korea/USA): Candle TV, 1975
Christian Partos (Schweden): Visp, 2000. Striptease, 1998. M.O.M, 2003.
Erwin Redl (Österreich/USA): FLOW Berlin, 2007
Jeffrey Shaw (Australien) / Sarah Kenderdine (Neuseeland): PLACE-Hampi, 2006
Pierrick Sorin (Frankreich): Quelques inventions remarquables, 2003
Shiro Takatani (Japan): Chrono, 2007
Shiro Takatani (Japan): Camera Lucida, 2005
Saburo Teshigawara (Japan): Light Behind Light, 2004


Vom Funken zum Pixel @ Martin Gropius Bau Berlin Abhöranlage Teufelsberg Abhöranlage Teufelsberg
 




Man will sich noch nicht erden. Heute damit verbracht, das Internet wieder zusammen zu löten.

Vielleicht schreib ich morgen mal was.
 




mspro sagt, ich soll Web2.0-Consulting im Kulturbereich machen. Bin mir nicht sicher, ob die da in der Kultur dafür vernünftige Tagessätze bezahlen mögen. R. sagt, ich soll die Kulturkritik ins Netz bringen. Ich finde, dafür sind die Blogger zuständig. Und F. schreibt, bei der ich mich gar nicht für die Herberge im nächtlichen Sturm bedankt habe, James Kochalka hat das Archiv seines Web-Comic-Diary veröffentlicht. Gemeint ist, dass das Archiv jetzt kostenlos einzusehen ist. Kann man ruhig mal machen, James gehört - wie mspro, R. und F. - zu den Guten.
 




Spät von Kinoarbeit nach Hause gekommen. Eben festgechattet mit Amerika. Müssen Steuer und Filmtagebuch und die ganzen Kurzfilme hier auf dem Tisch dann doch mal wieder warten.

Sturmfreie Bude. Die Liebste ist vom Nikolaus entführt worden. Muss man sich erstmal dran gewöhnen. Was hätte ich alles machen wollen, jetzt wo man endlich alleine ist. Den Fernseher ins Schlafzimmer rollen und die ganze Nacht MTV laufen lassen, wie früher und lange nicht mehr. In der Mitte des Betts liegen und grunzen. Meinen versifften Lieblingssessel aus dem Keller holen und die ganze Nacht zu den Sex Pistols tanzen. Bier holen und austrinken. Eine Fritteuse mieten und Pommes machen. Nakt auf dem Sofa rumhüpfen. Den Kater am Schwanz ziehen. Ach, wie schön könnte es sein das Alleinesein. Stattdessen nur Müdigkeit und nicht mal mehr Lust auf eine 2. Flasche Feierabendbier. Blöder Kinojob, blöde Knochen. Heute schon wieder dicke Beule am Projektor gestoßen.

PS: Woher kommt eigentlich dieser Begriff von der "sturmfreien Bude"? Sowas blödes, is doch eh immer alles wie immer. Ich wär gern Mitbewohner von Sponge Bob.
 






Die Frankfurter Skyline war arg verhangen, das Theaterstück fluffig inszeniert, die Premierenfeier bierseelig und der Tag danach auf meiner Seite der Wahrnehmung ziemlich bräsig. In der Bergstraße am Samstag versucht zu shoppen rumschubsen lassen von diesen gutgekleideten Westdeutschen. Nicht nur schubsen. Die Frankfurter Konsumelite rempelt einen gerade so weg von den Kleiderständern und Schaufensterauslagen. Ellenbogengesellschaft. Und dann dieses selbstgefällige Gerede, über was man besser oder schlechter findet an dem einen oder anderen Pullover. "Typische Shoppingblogger", dachte ich noch und wurde ignorant aus dem Laden gerempelt. Die Berliner tun irgendwie weniger aufgeregt sich aufblasen, wenn sie was Nettes zum Einkuafen gefunden haben. Da wird nicht rumgerempelt, da wird nur cool mit den Schultern gezuckt, und vielleicht noch ein "is ja janz schau, aber habt ihr das auch in ner kleineren Größe?" hinterher geschoben. Hab aber trotzdem ein Label gefunden, das mir gefällt und die auch einen Laden in Berlin haben (Skunkfunk). Kann man da ja dann mal in Ruhe hingehen da oben in die Castingallee und Toristen schubsen.
 




... könnt ich doch auch so schöne Comics zeichnen.

Edit (23.10.07 - 2:26h): Ich meinte das und das.
 








TRISTESSE DELUXE

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