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Folgenden, schnellen Fazitartikel eben noch für das BarCamp Berlin 3 Blog geschrieben. (Jetzt aber ab ins Bett!)

BarCampBerlin3

Das war es also schon, mein erstes BarCamp. Schön war es! Ich will es mal kurz machen mit meinen Gesamteindruck, denn ich bin ziemlich müde und will eigentlich noch ein bisschen chatten und so Zeug. Also: Die Stimmung insgesamt empfand ich als angenehm relaxt, wenn auch am ersten Tag eine sehr viel aufgeregtere Atmosphäre herrschte, als am zweiten Tag. Aber man hatte nie den Eindruck, dass das Orga-Team intern genervt gewesen wäre, oder dass es Ärger mit dem Gastgeber der Räumlichkeiten gegeben hat. Ein sicheres Zeichen von verdammt guter Organisation, und dass soll schon was heissen bei einer derart großen Veranstaltung. Der BarCamper an sich ist tendenziell unrasierter Individualist im Alter zwischen 15 und 65 mit webzweinulligem Motivdruck-T-shirt und Dunkelrand-Brille. Die BarCamperin trägt Pixelroboterkniestrümpfe. Wenn ich mir die Bilder hier und/oder hier so ansehe, fällt doch wirklich auf, wie angenehm nerdig die Atmosphäre war. Im kreativ-produktiven Sinne, meine ich jetzt. Ich hatte eigentlich mehr auch so Rosa-Hemden-Träger vermutet, von denen war aber nur einer da.

Nett die Mischung der Teilnehmer - immer mal wieder internationale Sprachfetzen und viele, die extra aus ganz Deutschland angereist sind. Macht man ja nicht alle Tage, nur mal so aus Quatsch nach Berlin fahren. Die Sessions: Nun, da hab ich vielleicht ein bisschen mehr erwartet, oder ich war einfach in Sessions drin, die mir vom Titel von vornerein schon was gesagt haben. Eher ein Fehler, sollte man nicht machen, lieber mal was anschauen, was einem nichts sagt. Aber gut, Leute pushen ihre Projekte oder stellten Themenbereiche vor, in denen Methoden der Web2.0-Kommunikation und Interaktion vorhandene kulturelle Bedingungen verändert. Schon spannend, im Kern aber eigentlich immer wieder das gleiche Problem: Die Veränderung einer stark hierarchisierten Kommunikation von oben nach unten hin zu einer seitlichen, oder kreisförmigen Kommunikation auf selber Ebene, wodurch alte Strukturen von Macht, Informationshoheit, Kunst, Bildung, Marketing, etc. sich langsam aufweichen. Web 2.0 eben

Eine neue Entdeckung habe ich gemacht: qiken ist schwerer, als es aussieht. Ich glaube, es waren fünf Nokia N96 Demogeräte, die an BarCamper ausgegeben wurden, ausgestattet mit einer Datenflatrate, um live vom Handy Videos vom BarCamp zu streamen (und natürlich, um zu demonstrieren, wie Klasse das N96 ist). Eins habe ich für die Zeit des Barcamps abbekommen und das ist dabei raus gekommen. Kann man nicht meckern, find ich.

Zum Schluss der ganzen Sache habe ich aus einem unachtsamen Versehen der Veranstalter in der Verlosungsaktion noch einen von zwei heissbegehrten BarCamp-Sitzsäcke gewonnen. Den kann ich sehr gut gebrauchen!

Vielen Dank dem Orga-Team, allen Helfern und Teilnehmern für zwei herrliche BarCamp-Tage!
 


'Teil 3: Mein erstes BarCamp - Kann man nicht drüber meckern'







TRISTESSE DELUXE

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